Atemstörungen bei intrakraniellen Massenverschiebungen

Ein klinischer und tierexperimenteller Beitrag zur Klärung lokalisatorischer Fragen bei Hirnstammläsionen mit Störungen der zentralen Atemregulation

Specificaties
Paperback, 135 blz. | Duits
Springer Vienna | 1968e druk, 1968
ISBN13: 9783709131312
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Springer Vienna 1968e druk, 1968 9783709131312
Onderdeel van serie Acta Neurochirurgica Supplement
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Samenvatting

Die im Gefolge intrakranieller Drucksteigerung und zerebraler Zirkulationsstörungen auftretenden, nicht selten lebensentscheiden­ den zentral-vegetativen Dysregulationen sind in wesentlichen Fragen von Ätiologie, Pathogenese und topischer Zuordnung ungeklärt und umstritten. Bei den gesicherten morphologischen Schäden am oralen und caudalen Hirnstamm und ihren klinischen Ausfall­ erscheinungen waren gleichfalls für die zentralen Regulationen spezifische Schädigungsmuster zu erwarten. Die vorliegende Monographie über die zentralen Atemstörungen entstand im Rahmen einer umfassenden Untersuchung der Neuro­ chirurgischen Universitätsklinik Gießen über zentrale Dysregula­ tionen. Die als wesentliches Ergebnis der klinischen und experimentellen Untersuchung herausgestellten Befunde unterstreichen auch für die Atmung eine kennzeichnende bulbo-pontin, mesencephalo­ hypothalamisch und diffus angreifende Schädigung. Sie stehen in guter Übereinstimmung mit den morphologischen und klinischen Befunden. Entscheidende Bedeutung kommt der Entwicklung eines für den Routineeinsatz brauchbaren Spirographen und eines Untersuchungs­ ganges mit Ruheatmung und spezifischen Belastungsprüfungen sowie Blutgasanalysen zu. Über die grundlegenden Befunde zur Patho­ physiologie zentraler Atemstörungen hinaus konnten auf diese Weise wertvolle klinische Erkenntnisse erarbeitet werden. Nicht nachweis­ bare, latente Atmungsstörungen können mit Hilfe der Belastungs­ prüfungen aufgedeckt werden und weisen auf Art und Sitz der Schädigung hin. Bedrohliche allgemeine und lokalisierte Hirnstamm - Läsionen können im Frühstadium erfaßt werden. Der sofortige Einsatz für den zentral-dysregulierten Atmungstypus spezifischer Maßnahmen ist möglich geworden und kann die Ausbildung einer vitalen Dekompensation verhindern. Die Monographie stellt einen wichtigen Beitrag zur Patho­ physiologie, Lokalisation, Früherkennung und Behandlung zentraler Atemstörungen dar.

Specificaties

ISBN13:9783709131312
Taal:Duits
Bindwijze:paperback
Aantal pagina's:135
Uitgever:Springer Vienna
Druk:1968

Inhoudsopgave

A. Einleitung.- B. Untersuchungen von Patienten.- I. Einteilung des Krankengutes und Methodik.- 1. Einteilung des Krankengutes.- a) Materialübersicht.- b) Art und Lokalisation der Prozesse.- c) Schwere der Erkrankungen.- d) Untersuchungszeitpunkt.- 2. Methodik.- a) Spirographie.- b) Untersuchungsgang.- c) Auswertung der Spirogramme.- II. Ergebnisse.- 1. Atemverhalten bei Luftatmung.- a) Atemminutenvolumen, Frequenz und Atemzugvolumen.- b) Sauerstoff verbrauch und Atemäquivalent.- c) Einzelbeobachtungen flüchtiger Hypo- und Hyperventila-tionen.- d) Fortlaufende postoperative Messungen der Ruheventilation.- e) Blutgasanalysen bei Ruheventilation.- f) Atemformen.- ?) Einteilung.- ß) Atemform und Lokalisation der Hirnprozesse.- ?) Atemform und Schwere der allgemeinen Hirnschädigung.- 2. Reaktion auf Sauerstoffmangel.- a) Ventilationsgrößen während Hypoxie.- b) Änderung der Atemform durch Sauerstoffmangel.- ?) Abhängigkeit von der Lokalisation der Hirnprozesse.- ß) Abhängigkeit von der Schwere der Allgemeinerscheinungen.- 3. Reaktion auf Sauerstoff.- a) Quantitative Ventilationsänderungen.- ?) Ventilationsabfall zu Beginn der Sauerstoffatmung.- ß) Ventilation bei anhaltender Sauerstoffatmung.- b) Qualitative Ventilationsänderungen.- ?) Ventilationsabfall zu Beginn der Sauerstoffatmung.- ß) Ventilation bei anhaltender Sauerstoffatmung.- 4. Reaktion auf CO2.- a) Untersuchung gesunder Kontrollpersonen.- b) Unterschiede im prä- und postoperativen Verhalten.- c) Abhängigkeit von der Lokalisation der Prozesse.- d) Besonderheiten der Atemform bei CO2-Rückatmungs-versuchen.- III. Schlüsselfälle.- 1. Reine Schlüsselfälle.- a) Mittelhirnläsionen.- b) Medulläre Läsionen.- c) Diffuse Hirnläsionen mit kortikaler Betonung.- 2. Kombinierte Schlüsselfälle.- a) Verschlußhydrozephalus ohne Tumor.- b) Mittelhirnkompression mit mäßigem Verschlußhydrozephalus.- c) Medulläre Läsion bei fehlender intrakranieller Drucksteigerung.- IV. Besprechung der Ergebnisse.- Vorbemerkungen.- a) Nervöse Steuerung der Atmung.- b) Chemische Steuerung der Atmung.- c) Störungen der nervösen und chemischen Atemsteuerung.- d) Problematik der Hirnlokalisat ion zentraler Atemstörungen.- 1. Luftatmung.- 2. Reaktion auf Sauerstoffmangel ”.- 3. Reaktion auf 100% Sauerstoff.- 4. Reaktion auf CO2.- 5. Schlüsselfälle.- C. Diskussion von Fragen, die tierexperimenteller Klärung oder Bestätigung bedürfen.- D. Tierversuche.- I. Methodik.- 1. Experimentelle Erzeugung einer gerichteten Hirnkompression.- a) Narkose.- b) Registrierung.- c) Operationsakt.- d) Tötung und morphologische Bearbeitung.- 2. Einteilung der Tierversuche.- a) Vorversuche.- b) Sicherung gleichartiger morphologischer Befunde.- c) Erfassung der klinischen Daten und Untersuchungsgang.- d) Überblick der Tierversuche.- II. Ergebnisse der Tierversuche.- 1. Atemverhalten bei Luftatmung.- 2. Reaktion auf Sauerstoffmangel.- 3. Reaktion auf 100% Sauerstoff.- 4. Reaktion auf CO2.- E. Diskussion der tierexperimentellen Befunde.- I. Vergleichbarkeit tierexperimenteller Massen Verschiebungen mit Befunden am Menschen.- II. Vergleich tierexperimenteller Befunde mit Unter suchungsergebnissen beim Menschen.- 1. Luftatmung.- 2. Sauerstoffmangel.- 3. Sauerstoffatmung.- 4. CO2-Reaktion.- F. Zusammenfassung der Ergebnisse.- G. Klinisch-praktische Aspekte der Befunde.- I. Diagnostische Gesichtspunkte.- II. Beurteilung und Therapie akuter zentraler Dekompensationen.- 1. Hypoxiegefährdung.- 2. Sauerstoffwirkungen.- 3. Störungen des CO2-Haushaltes.- Literatur.
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