I. Begriffsbestimmung.- 1. Abgrenzung des Elektrolytstoffwechsels gegen den Mineralstoffwechsel.- 2. Nachweis der Existenz von Ionen.- II. Das Wesen der Elektrolyte und der elektrolytischen Dissoziation.- 1. Unterschied zwischen Molekül, Atom und Ion.- 2. Die Bedeutung der Dielektrizitätskonstante für die Ionenbildung.- 3. Das Massenwirkungsgesetz.- 4. Die H-Ionenkonzentration; der Begriff des pH.- III. Wesen und Existenzbedingungen der Kolloide.- 1. Einteilung der Kolloide.- 2. Elektrische Ladung der hydrophoben Kolloide.- a) Oberflächenspannung und Adsorption.- b) Adsorptionspotentiale.- 3. Die Bedeutung der Elektrolyte für die Zustandsform der hydrophoben Kolloide.- 4. Unterschied in der Wesensart der hydrophoben und hydrophilen Kolloide.- 5. Die Bedeutung der Elektrolyte für die Zustandsform der hydrophilen Kolloide (Quellung, Viscosität usw.).- a) Die Hofmeisterschen Reihen.- b) Zur Chemie der Eiweißkörper; die Bedeutung der [H?] für ihre Reaktionen.- c) Die Donnanschen Membrangleichgewichte.- Zusammenfassung.- IV. Die Kolloidstruktur der Zellen, ihre Abhängigkeit von den Elektrolyten und ihre Bedeutung für das biologische Geschehen.- 1. Die kolloidale Beschaffenheit der Zellsubstanzen.- 2. Zellmembran und Permeabilität der Zellen.- 3. Die Permeabilität als Adsorptions- bzw. Grenzflächenvorgang.- 4. Adsorption und Zellatmung.- 5. Die Zelle als Grenzflächensystem.- 6. Die Beziehungen der Elektrolyte zu den biologischen Grenzflächenvorgängen.- 7. Die Natur der biologischen Kolloidreaktionen.- 8. Bindungsart und Verteilung der Elektrolyte im Organismus.- a) Die Elektrolyte im Blute.- b) Die Elektrolyte in den Organen.- c) Die Beziehungen der Blut- und Zellelektrolyte zueinander.- V. Die Bedeutung der Elektrolyte für die Funktion der Zelle.- 1. Allgemeines über die Natur und Analyse der Vorgänge bei der Zellfunktion.- 2. Wie der Einfluß der Elektrolyte auf Funktionsvorgänge der verschiedensten Zellsysteme praktisch zum Ausdruck kommt. Gesetzmäßigkeiten der Ionenwirkung.- a) Die Wirkung der Elektrolyte auf die embryonale Entwicklung von Funduluseiern (Ionenantagonismus, Isoionie).- b) Elektrolyte und künstliche Befruchtung.- c) Der Ionenantagonismus als Allgemeinerscheinung (Anionen- und Kationenwirkung).- d) Die Beziehungen der physikalischen Natur der Ionen (Stellung im periodischen System) zu ihrer biologischen Wirkungsweise.- 3. Die Bedeutung der Elektrolyte für die Erregungsvorgange im Organismus.- a) Der Ruhe- und Funktionszustand einer Zelle. Über den Tonus “und seine Bedeutung für das funktionelle Geschehen.- b) Die Wesensart der vegetativen Organe. Die Funktion der vegetativen Nerven und ihre Beziehungen zum Ionenantagonismus.- c) Die Bedeutung der Elektrolyte für Reizentstehung und Reizablauf. Der Erregungskreislauf.- 4. Die Identität von Nerv-, Ion- und Giftwirkung.- 5. Das vegetative System. Die Bedeutung des Vegetativen im Rahmen des gesamten funktionellen Zellgeschehens.- a) Das vegetative und chemische Betriebsstück der Zelle. Die biologischen Grundlagen des vegetativen und animalischen Systems. Zur Wirkungsart der animalischen Nerven.- b) Die Bedeutung des Vegetativen für das Konstitutionelle.- 6. Die Elektrolyte als Regulatoren des chemischen Stoffwechsels.- a) Der Stoffwechsel bei der Zellfunktion.- b) Elektrolyte und allgemeine Stoffwechsellage.- Anhang. H-Ionenkonzentration und Fermentwirkung.- 7. Die Elektrolytwirkungen bei den verschiedenen Organen.- a) Quergestreifter Muskel.- b) Gefäße, Blutdruck.- c) Glattmuskelige Organe (Magen, Darm, Blase, Uterus).- d) Drüsige Organe.- e) Blut.- VI. Wesen und Bedeutung des Puffersystems.- 1. Das Puffersystem des Blutes zur Regulation der [H?] und seine Bedeutung für die Funktionsvorgänge.- a) Die Salzpuffer.- b) Die Eiweißpuffer.- c) Die physiologischen Schwankungen in der Zusammensetzung der Puffersubstanzen und ihr Nachweis.- Anhang. Die Bedeutung der NH3-Ausscheidung für die Pufferungsvorgänge.- 2. Das Puffersystem des Blutes unter pathologischen Bedingungen und seine Beziehung zur klinischen Symptomatik (Diabetes, Nieren- und Leberkrankheiten, Schwangerschaft. Epilepsie).- 3. Die Methodik zur Bestimmung der [H?] und der Puffersubstanzen; ihr Anwendungsgebiet.- 4. Die [H?] der Gewebe und ihre quantitative Bestimmung.- Anhang:.- 1. Pufferung des Harns und seine Aciditätsverhältnisse.- 2. Zur Frage der Magenacidität und ihrer quantitativen Bestimmung.- VII. Die Bedeutung der Elektrolyte für den Wasserhaushalt und die Flüssigkeitsbewegungen im Organismus.- l. Elektrolyte und Wassergehalt der Zellen.- 2. Die treibenden Kräfte der Flüssigkeitsbewegungen. Die Bedeutung der kolloidchemischen Vorgänge.- 3. Zur Frage der Regulation der Flüssigkeitsbewegungen.- VIII. Die Beziehungen der Elektrolyte zu den elektrischen Erscheinungen an der Zelle.- l. Die im Organismus auftretenden elektrischen Ströme und ihre Entstehungsmöglichkeit.- 2. Die Bedeutung der elektrobiologischen Vorgänge für die Zellfunktion.- IX. Die Sonderstellung des Magnesiums im Elektrolytstoffwechsel und seine Wirkungsweise.- X. Die Beziehungen der Elektrolyte bzw. des vegetativen Systems zum pathologischen Zellgeschehen.- Die Bedeutung des vegetativen Systems für die Erfassung klinischer Krankheitsbilder.- 1. Der renale Diabetes.- 2. Die Tetanie.- 3. Über das Wesen der funktionellen Störungen (Vagotonie und Sympathicotonie). Die Grenzen der morphologischen Betrachtungsweise für die Erkenntnis des pathologischen Geschehens.- Veränderungen im Elektrolytgehalt des Blutes.- 4. Störungen der Flüssigkeitsbewegung (Nierenkrankheiten, zentrale Störungen, Hungerödem, diabetisches und kachektisches Ödem). Das führende Krankheitssymptom „Wassersucht“ und seine genetische Erklärung.- 5. Der Diabetes insipidus; seine Beziehungen zur Wassersucht (Nephrose usw.).- 6. Über Nephritis und Schrumpfniere.- 7. Über das Wesen der kardialen Wassersucht und Insuffizienz.- 8. Die Beziehungen des Knochens zum Elektrolytstoffwechsel.- Physiologie und Pathologie der Verkalkung bzw. Verknöcherung. Das Symptom „Knochenweiche“ und seine genetische Erklärung. (Rachitis, Osteomalacie, Osteoporose).- 9. Kalkmetastasen und Kalkgicht.- 10. Die Phosphaturie und Calcariurie.- 11. Störungen im Elektrolythaushalte unter anderen als den genannten pathologischen Bedingungen.- XI. Die Bedeutung der Elektrolyte für die Therapie.- 1. Grundlagen der Elektrolyttherapie.- 2. Indikationen zur Elektrolyttherapie; Behandlungsweise.- XII. Anhang. Mineralien, die im Organismus nicht als Elektrolyte wirken (Schwefel, Jod, Eisen, Arsen, Phosphor, Silicium, Zink).- Namenverzeichnis.