I: Stand der Forschung.- 1. Sozialhistorische Hintergründe von Ehe und Familie.- 1.1 Der Funktionszusammenhang des ‚Ganzen Hauses‘.- 1.2 Die Entstehung des bürgerlichen Familienmodells.- 1.3 Das Geschlechterverhältnis als Entsprechung von Öffentlichkeit und Privatheit.- Exkurs: Der Geschlechterdiskurs bei den soziologischen Klassikern: Naturalisierung, Polarisierung und Komplementarität.- 1.4 Universalisierung des bürgerlichen Familienmodells und die Entwicklung zur modernen Kleinfamilie.- 2. Die Familie der Gegenwart.- 2.1 Die Familie in den 50er und 60er Jahren: Zwischen wirtschaftlicher Zweckmäßigkeit, Ideologie und gelebtem Familienalltag.- 2.2 Familie im Umbruch — der gesellschaftliche Wandel und die Folgen für die Lebensform ‚Familie‘.- 2.2.1 Individualisierung und Pluralisierung familialer Lebensformen.- 2.2.2 ‚Gebundene‘ Individualisierung und ‚erlittene Emanzipation‘: Über Frauen und Männer.- 2.2.3 Gleichheit in Paarbeziehungen: Zwischen Idee und Alltagspraxis.- 2.3 Resümee.- II: Untersuchungsansatz und Forschungsprozess.- 1. Die Forschungsfrage: Lebensgeschichte und Familie von männlichen Führungskräften.- 2. Zur Auswahl der Methode.- 2.1 Biographisches Erhebungsinstrument: Das autobiographischnarrative Interview.- 2.2 Struktur und Durchführung eines autobiographisch-narrativen Interviews.- 2.3 Parallele Auswertung, strukturelle Beschreibung und Fallvergleich.- 3. Reflexionen zum autobiographisch-narrativen Interview.- 4. Über den Zusammenhang von Erleben, Erinnern und Erzählen.- 5. Zur Verallgemeinerungsfähigkeit biographischer Einzelfallstudien.- III: Fallstudien und vergleichende Analyse.- 1. Auswahl des Samples.- 2. Präsentation der biographischen Gesamtformungen.- 2.1 Herr Paulsen.- 2.2 Herr Gerhard.- 2.3 Herr Diem.- 3. Verallgemeinerung und Fallvergleich.- 3.1 Die Bedeutung von Familie im biographischen Ablauf.- 3.1.1 Die Junggesellenzeit — Durststrecke und Wunsch nach sozialer Einbindung: „Wenn keiner zu Hause auf einen wartet“.- 3.1.2 Karrierebeginn und Familiengründung: „Meine Frau brauchte gar nicht mehr mit mir zu rechnen“.- 3.1.2.1 Die Entscheidung für eine geschlechtsspezifische Arbeitsteilung: „Das war eigentlich ganz klar“.- 3.1.2.2. Der sukzessive Rückzug aus der Familie: „Das ist eine Einbahnstraße“.- 3.1.2.3 Soziale Folgekosten des erwerbszentrierten Lebens: „Der Beruf macht einsam“.- 3.2 Familie und Beruf: Über die Schwierigkeiten der Integration.- 3.2.1 Der Blick auf die Ehefrauen: Zwischen Huldigung und schlechtem Gewissen.- 3.2.2 Führungskräfte als Väter: Zwischen Abwesenheit und exklusiver Präsenz.- 3.2.3 Das Aufrechterhalten eines labilen Gleichgewichts: Die alltägliche Balance zwischen Beharrungsvermögen und Krisenintervention.- 3.2.4 ‚Produktive Irritationen‘ in festgefahrenen Lebensarrangements: „Die Meinung über Erfolg und weniger Erfolg ändert sich ja auch im Laufe des Lebens“.- 3.2.5 Thematisierung von Arbeit in der Sphäre des Heims: Zwei Strategien.- 3.3 Sichtweisen auf die eigene Biographie.- 3.3.1 Der resignative Blick auf das eigene Leben: „Du hast als Berufsmensch keine Chance, was anders zu machen“.- 3.3.2 Die legitimierende Retrospektive: „Man kann nicht aus seiner Haut raus“.- 3.3.3 Die idealisierende Perspektive: „Im Nachhinein bin ich ganz froh“.- Fazit und Ausblick.- Literatur.