1. Einleitung und Problemstellung.- 2. Reaktionsweisen von Frauen im rechtsextremistischen Spektrum und bisherige theoretische und empirische Erklärungsversuche.- 2.1 Grundbegriffe: Rechtsextremismus — Rechtsextremistische Orientierungen.- 2.2 Rechtsextremistische Orientierungen bei Frauen.- 2.3 Fazit und offene Fragen.- 3. Das Geschlechterverhältnis als gesellschaftliches Organisationsprinzip — der theoretisch-analytische Bezugsrahmen.- 3.1 Zum Verständnis von Politik aus der Geschlechterperspektive.- 3.2 Geschlecht und Geschlechterverhältnisse.- 3.3 Die “doppelte Unterdrückung” und die “doppelte Vergesellschaftung” von Frauen.- 3.4 Spezifische Konflikt- und Erfahrungskonstellationen im Lebenszusammenhang von Frauen im Kontext gesellschaftlicher Wandlungsprozesse — strukturelle Voraussetzungen für politische Orientierungen.- 4. Zum Verhältnis von strukturellen und subjektiven Voraussetzungen für politische Orientierungen von Frauen.- 4.1 Erfahrungen, subjektive Verarbeitungen und subjektive Sinnkonstruktionen — individuelle Voraussetzungen für politische Orientierungen.- 4.2 Schlußfolgerungen für die Entwicklung rechtsextremistischer Orientierungen von Frauen.- 5. Leitfragen, Anlage der Untersuchung und methodisches Vorgehen.- 5.1 Zentrale Auswertungskategorien: Die Analyse politischer Orientierungen im Kontext geschlechtsspezifischer Erfahrungs- und Konfliktkonstellationen.- 5.2 Anlage der Untersuchung und Interpretationsverfahren.- 6. Zur Relevanz geschlechtsspezifischer Erfahrungen und ihrer subjektiven Verarbeitung für politische Orientierungen junger Frauen — die Ergebnisse der qualitativen Analyse.- 6.1 Sigrun: Zwischen “Emanze” und “Heimchen am Herd” — der Versuch, gleichberechtigte Lebensformen durch “männliche”Stärke und Härte zu erreichen.- 6.2 Tina: Zwischen dem Wunsch nach Ungebundenheit, beruflicher Selbstbestimmung und einem beziehungsbezogenen Leben — die Idealisierung der Partnerschaft als Konfliktvermeidungsstrategie.- 6.3 Marthe: Zwischen Ohnmachtserfehrungen und Zukunftsängsten — die Mutter-Kind-Beziehung als einzige verbleibende Sicherheit.- 6.4 Anna: Zwischen Idealisierung offenstehender Möglichkeiten, Umdeutung von Begrenzungserfahrungen und Selbstreflexion — traditionelle Weiblichkeitsbilder als Inbegriff von Fremdbestimmung.- 6.5 Rika: Zwischen Ohnmachtserfahrungen und Widerstand gegen frauenspezifische Benachteiligungen — der Versuch, Widersprüche auszubalancieren.- 6.6 Christa: Berufliche Selbstverwirklichung als zentrales identitätsstif- tendes Element — geschlechtsspezifische Konfliktkonstellationen sind kein Thema.- 7. Politische Orientierungen vor dem Hintergrund geschlechtsspezifischer Erfahrungen — Zentrale Ergebnisse der empirischen Analyse.- 7.1 Zwischen “Heimchen am Herd” und “Emanze”: Zusammenhänge zwischen bipolaren Orientierungen und rechtsextremistischen Orientierungen.- 7.2 Erfahrungen selbstbestimmten Handelns als Barrieren gegen rechtsextremistische Orientierungen.- 7.3 Resümee.- 8. Ausblicke.- Literatur.