Das landschaftliche Kreditwesen

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Paperback, 158 blz. | Duits
Gabler Verlag | 0e druk, 1962
ISBN13: 9783322982100
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Gabler Verlag 0e druk, 1962 9783322982100
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Samenvatting

Die "Landschaften" als Träger des "landschaftlichen Kredits" gewähren ausschließlich hypothekarisch gesicherte, langfristige Darlehen an Land­ wirte; zur Finanzierung dieser Kredite nehmen sie langfristige Mittel auf und emittieren "landschaftliche Pfandbriefe". - Im Jahre 1770 wurde von der "Schlesischen Landschaft" der erste Pfandbrief geschaffen und in den vergangenen 190 Jahren von den Landschaften zu seiner heutigen Form weiterentwickelt. Wenn auch zahlreiche Banken als Emissionshäuser neben die Landschaften getreten sind, so blieben doch in weiten Teilen der Bundes­ republik die Landschaften für die Landwirtschaft von großer Bedeutung. Die vorliegende Arbeit hat es sich zur Aufgabe gestellt, das landschaftliche Kreditwesen zu untersuchen. Obwohl über einzelne Fragen des Landschafts­ kredits bereits Veröffentlichungen vorliegen, gibt es bislang keine geschlos­ sene Darstellung des landschaftlichen Kreditwesens. Außerdem blieben etliche Probleme ungeklärt. So finden sich in der umfangreichen Literatur widersprüchliche Ansichten über die Entstehung der ersten Landschaft. Ebenfalls fand die Entwicklung aller landschaftlichen Einrichtungen zu einem geschlossenen Kreditsystem wenig Beachtung. Die Arbeit befaßt sich jedoch nicht nur mit historischen Problemen. Neben einer Darstellung der gegenwärtig bestehenden land­ schaftlichen Einrichtungen wird der Versuch unternommen, die zukünftigen Möglichkeiten des landschaftlichen Kreditwesens zu erwägen. An dieser Stelle möchte ich allen denen danken, die mir sowohl bei meinen Untersuchungen als auch bei der Veröffentlichung der Arbeit behilflich waren. Besonderer Dank gilt meinem verehrten Lehrer Herrn Professor Dr. Heinrich Rittershausen.

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ISBN13:9783322982100
Taal:Duits
Bindwijze:paperback
Aantal pagina's:158
Uitgever:Gabler Verlag
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Inhoudsopgave

I. Klärung und Abgrenzung der Begriffe „landschaftliches Kreditwesen“ und „Landschaft“.- II. Die Abgrenzung der Landschaften gegenüber ähnlichen Einrichtungen.- 1. Die Abgrenzung gegenüber anderen Bodenkreditinstituten.- a) Hypothekenbanken.- b) Stadtschaften.- c) Industrieschaften und ähnliche Einrichtungen.- d) Landeskreditanstalten.- e) Landesbanken und Girozentralen.- 2. Die Abgrenzung gegenüber anderen Agrarbanken.- 3. Die Abgrenzung gegenüber anderen Selbsthilfeeinrichtungen.- a) Die ländlichen Kreditgenossenschaften.- b) Die Sozialversicherung.- III. Der Ursprung des Wortes „Landschaft“ und seine heutige Bedeutung.- A. Die Entstehung des landschaftlichen Kreditwesens.- I. Die politische und wirtschaftliche Entwicklung bis zum Jahre 1770 in Deutschland — insbesondere in Preußen.- II. Die Pläne zur Gründung landschaftlicher Kreditinstitute.- 1. Preußen.- a) Diederich Ernst Bühring und sein Plan einer Generallandschaftskasse (1767).- b) Der Plan zur Gründung der Schlesischen Landschaft, die an seiner Entstehung unmittelbar Beteiligten und etwaige Vorbilder.- 2. Die Pläne zur Gründung landschaftlicher Kreditinstitute außerhalb Preußens.- a) Das Ritterschaftliche Kreditinstitut des Fürstentums Lüneburg in Celle (1766/1790).- b) Pläne zur Gründung der anderen nicht-preußischen Landschaften.- III. Die Gründung von Landschaften.- 1. Die Gründung preußischer Landschaften.- a) Die sogenannten älteren preußischen Landschaften.- b) Die anderen preußischen Landschaften.- 2. Die Gründung von Landschaften außerhalb Preußens.- B. Die Entwicklung des landschaftlichen Kreditwesens bis zur Gegenwart.- I. Die Periode von 1770 bis 1800.- 1. Die Zeit der ersten Bewährung.- 2. Die Landschaften als Notenbanken.- 3. Die Art der DarlehnsgeWährung und der Tilgung.- II. Die das landschaftliche Kreditwesen betreffenden Probleme im 19. Jahrhundert.- 1. Die Beleihung des bäuerlichen Grundbesitzes.- 2. Die landschaftlichen Banken.- 3. Die Zentralisierung des landschaftlichen Kreditsystems.- 4. Die Tilgung der Darlehnsschuld durch Lebensversicherungen (Hypothekentilgungs- Versicherung).- III. Die im 20. Jahrhundert aufgetretenen Probleme des landschaftlichen Kreditwesens.- 1. Die landschaftliche Wirtschaftsberatung.- 2. Die Auswirkungen der Inflation von 1922/23 auf das landschaftliche Kreditwesen.- 3. Die Neuorganisierung des landschaftlichen Kreditsystems (1934).- 4. Die Auswirkungen des zweiten Weltkrieges auf das landschaftliche Kreditwesen.- 5. Die Auswirkungen der Währungsreform (1948) auf die landschaftlichen Pfandbriefe.- C. Der gegenwärtige Stand des landschaftlichen Kreditwesens.- I. Das Kreditgeschäft der Landschaften.- 1. Das Aktivgeschäft — die Beleihung.- 2. Das Passivgeschäft — die Finanzierung.- 3. Das Zusammenspiel von Aktiv- und Passivgeschäft — Kreditbedarf und Kapitalmarktlage.- II. Die interne Organisation der Landschaften.- III. Die Besonderheiten der gegenwärtig tätigen landschaftlichen Kreditinstitute.- 1. Das Ritterschaftliche Kreditinstitut des Fürstentums Lüneburg.- in Celle (1766/1790).- 2. Der Calenberg-Göttingen-Grubenhagen-Hildesheimsche ritterschaftliche Kreditverein in Hannover (1825).- 3. Der Bremensche ritterschaftliche Kreditverein in Stade (1826).- 4. Der Braunschweigische ritterschaftliche Kreditverein in Wolfenbüttel (1862).- 5. Die Westfälische Landschaft in Münster (1877).- 6. Die Schleswig-Holsteinische Landschaft in Kiel (1895).- D. Die Beurteilung der Zukunft des landschaftlichen Kreditwesens.- I. Kritische Bemerkungen über die Verteilung der landschaftlichen Kreditinstitute in der Bundesrepublik Deutschland.- II. Die zukünftigen Möglichkeiten des Landschaftskredits.- 1. Die Kreditbedürfnisse der Landwirtschaft und die Probleme des Landschaftskredits.- 2. Kredittechnische Entwicklungsmöglichkeiten.- 3. Die Ideal-Landschaft.- Ergebnisse.
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