Position — Rolle — Situation

Zur Aktualisierung soziologischer Analyseinstrumente

Specificaties
Paperback, 152 blz. | Duits
VS Verlag für Sozialwissenschaften | 0e druk, 2012
ISBN13: 9783322959829
Rubricering
VS Verlag für Sozialwissenschaften 0e druk, 2012 9783322959829
€ 62,67
Levertijd ongeveer 8 werkdagen

Samenvatting

1.1 Anlaß für einen Rückgriff auf die Rollentheorie In seinen bisherigen Forschungsarbeiten in den Bereichen der Religions-, Ge­ meinde-, Berufs- und Farniliensoziologie hat der Verfasser versucht, die le­ bensweltlichen Orientierungspläne der jeweils Befragten und deren alltags­ weltliche und handlungsleitende Relevanz zu erheben und verstehend zu ana­ lysieren. Die Probanden sollten in diesen Erhebungen ihre spezifischen Ori­ entierungen und umfassenden Wissens zusammenhänge, die normalerweise weitgehend implizit bleiben, selbst möglichst weit explizieren. Im Mittel­ punkt des Forschungsinteresses stand dann die Analyse der Selbstdeutung und Selbstverortung der Befragten hinsichtlich ihrer Situation z.B. als kon­ fessionsverschiedene Ehepartner, als Laientheologen, als Mütter in Krisensi­ tuationen. Aus den jeweiligen Erhebungsprotokollen wurde dann ermittelt, in welche Horizonte die Betroffenen ihr Erleben und Handeln einordneten, unter wel­ chen Bedingungen Probleme thematisch wurden, wie die Befragten be­ stimmte Ereignisse mit früheren Erfahrungen verknüpften, wie sie diese Er­ fahrungen auf Gesellschaft oder spezifische Gruppen bezogen, was sie sich selbst, ihren Interaktionspartnern, den Umständen oder der Gesellschaft zu­ schrieben. So konnte festgestellt werden, wie sich sozialstrukturelle Faktoren auf die Denk-, Gefühls-und Verhaltensweisen auswirken, wie gesellschaftli­ che Strukturen in die Alltagswelt transponiert werden, welche Probleme sie in der Alltagswelt verursachen und wie solche Probleme in der Alltagswelt gelöst werden oder aber Konflikte verursachen.

Specificaties

ISBN13:9783322959829
Taal:Duits
Bindwijze:paperback
Aantal pagina's:152
Druk:0

Inhoudsopgave

1. Problemstellung.- 1.1 Anlaß für einen Rückgriff auf die Rollentheorie.- 1.2 Grenzen und Unklarheiten der rollentheoretischen Ansätze.- 1.3 Interaktions- und organisierte Sozialsysteme.- 2. Zum Positionsbegriff.- 2.1 Das Grundkonzept “Rolle und Status” bei R. Linton.- 2.2 Arbeitsteilung als Bedingung für die Schaffung von Positionen.- 2.3 Erwartungen, Normen, Institutionen.- 2.4 Relevanzsysteme als institutionalisierte Regelsysteme.- 2.5 Umschreibung des Positionsbegriffes.- 2.6 Position und Person.- 2.7 Zum Horizontcharakter von Positionsgrenzen.- 2.7.1 Zum Außenhorizont.- 2.7.2 Zum Innenhorizont.- 2.8 Position und Situation.- 2.9 Zur Verflechtung von Positionen.- 2.10 Zusammenfassung.- 3. Zum Rollenbegriff.- 3.1 Persönlichkeitsstrukturen als strukturelle Entscheidungsprämissen in Interaktionssystemen.- 3.2 Status als Zuschreibungsmechanismus in Interaktionssystemen.- 4. “Der Stand der Dinge” als Entscheidungsprämisse in Interaktionssystemen.- Exkurs: Situations-, Positions- und Statusrollen nach U. Gerhardt.- 5. Allgemeine Qualifikationsanforderungen an Rollenpieler.- 5.1 Empathie.- 5.2 Fähigkeit zum Machteinsatz.- 5.3 Ambiguitätstoleranz.- 5.4 Fähigkeit zur Informationskontrolle.- 6. Ergebnis.
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