Inhaltsübersicht.- I. Vorbemerkungen: Über das Glück im allgemeinen und das eheliche Glück im besonderen.- Der Wechsel in den Vorstellungen vom Glücke im Laufe der Jahrtausende; die materialistische Auffassung der ältesten Zeit; die Ansichten der griechischen und römischen Philosophen; die Ansichten der neueren Philosophen; die naturwissenschaftlichen Betrachtungen des Glücks, Piderit, Lange; Ostwalds energetische Theorie; die gegen diese sprechenden Tatsachen; Beziehungen zwischen Arbeit und Glück, Michelangelo und Goethes Erfahrungen; Hiltys Theorie; die gegenwärtige populäre Auffassung des Glücks; die Bedingungen der Entstehung von Glücksgefühlen; Vorhandensein eines gewissen Nervenzustandes; das Bestehen eines Wunsches, Bedeutung der vorhergehenden Gefühlszustände, beschränkte Dauer der aus einer bestimmten Quelle stammenden Glücksgefühle, Folgerungen; Notwendigkeit einer Vermehrung der Interessen..- Präzisierung des Begriffes des ehelichen Glückes.- Die Art der Wünsche, an deren Erfüllung eheliches Glück sich knüpft; die Abstufungen dieser Wünsche in den verschiedenen Bevölkerungsschichten; Beziehungen zwischen ehelichen Leistungen und den hierdurch erzeugten Glücksgefühlen; Schwankungen des Verhältnisses von Leistung und Gegenleistung; die Bedingungen, von welchen die Erfüllung der auf eheliches Glück gerichteten Wünsche abhängt; prädisponierende und essentielle Ursachen des ehelichen Glückes..- II. Die Quellen des ehelichen Glückes.- A. Prädisponierende Momente.- Lebensalter.- Geschlechtsreife und körperliche Entwicklung beim Manne; ungünstiger Einfluß zu früher Verheiratung auf die Gesundheitsverhältnisse; Folgen der geistigen Unreife für die Wahl der Lebensgefährtin; Notwendigkeit vorgeschrittener geistiger Entwicklung für die Lösung der ehelichen Aufgaben und damit Hinausschiebung des Heiratsalters bis Ende der 20 er Jahre; das frühere Altern der Frau; Vorteile einer Altersdifferenz von 8–10 Jahren zugunsten der Gattin; günstige eheliche Verhältnisse in Fällen, in welchen die Frau der ältere Teil ist; Heiratsalter und Ehescheidungen; Geschlechts- und Ehereife bei weiblichen Personen; gesundheitliche Nachteile zu früher Verheiratung bei diesen; Einfluß beträchtlicher Altersunterschiede zwischen den Gatten auf das eheliche Leben; Maximum der nicht nachteiligen Altersdifferenz der Gatten; die Angaben Sellheims über die Altersdifferenzen in den verschiedenen Lebensperioden, die ein Optimum sexueller Harmonie ergeben; die neuerlichen Empfehlungen der Frühehe unter den gegenwärtigen Verhältnissen nur in beschränktem Maße berechtigt..- Gesundheitsverhältnisse.- Einfluß derselben auf die ökonomische Lage der Gatten; die Bedeutung derselben für die sexuellen Funktionen; Beziehungen zwischen sexuellen Bedürfnissen und Leistungen und Allgemeinkonstitution bei beiden Geschlechtern; Bedeutung körperlicher Minderwertigkeit eines der Gatten für den ehelichen Verkehr; Anomalien in der Entwicklung des Geschlechtstriebes und deren Bedeutung für das eheliche Leben; gänzliches Fehlen des Geschlechtstriebes (sexuelle Anästhesie) beim Manne; bei der Frau; verschiedene Typen sexuell anästhetischer Frauen; Mangel sicherer Kennzeichen sexueller Anästhesie beim Weibe vor Einleitung des Geschlechtsverkehrs; geringe Entwicklung des Sexualtriebes bei beiden Geschlechtern; krankhafte Steigerung des Sexualtriebes (sexuelle Hyperästhesie); die sexuellen Perversionen; die Homosexualität (konträre Sexualempfindung) beim Manne; das psychosexuale Zwittertum; Einfluß der Homosexualität eines der Gatten auf das eheliche Leben; Bedeutung der den Ablauf des Sexualaktes betreffenden Störungen für das eheliche Leben; Folgen sexueller Nichtbefriedigung bei der Frau; die Xanthippennaturen; Einfluß der Gesundheitsverhältnisse auf den geistigen Verkehr der Gatten; die Bedeutung von Krankheitsanlagen; erläuternde Beispiele; latentes Bestehen solcher Anlagen; die Anlage zur Tuberkulose und die Erkrankung an diesem Leiden in ihren Beziehungen zur Ehe; Syphilis und Ehe; Gonorrhoe; Nervosität und deren Bedeutung für das eheliche Leben; Neurasthenie; Bedeutung der Dauer und Schwere des Leidens für die Frage der Eheschließung; Hysterie; der sog. hysterische Charakter; Bedeutung desselben für das eheliche Leben; Einfluß der Ehe auf die unkomplizierte Hysterie; die Bedeutung erblicher Veranlagung bei Geisteskrankheiten; die ärztliche Beurteilung der Erblichkeitsverhältnisse Belasteter bei Eheschließungsfragen; die angebliche Schutzkraft der Ehe gegen das erbliche Irrsein; die seelischen Anomalien Entarteter und deren Einfluß auf das eheliche Leben..- Körperliche Vorzüge.- Die Forschungen von Westermark und Havelock Ellis über den Einfluß der Schönheit bei der geschlechtlichen Zuchtwahl; Bevorzugung der Schönheit — eine instinktive Bevorzugung der Gesundheit; Einschränkung dieses Prinzips, insbesondere hinsichtlich der Gesichtszüge; Schönheit und Charakter; Fetischwirkungen einzelner Körperteile; Bedeutung körperlicher Vorzüge der Gatten für die Gestaltung des ehelichen Lebens..- Zivilstand (Verwitwete, Geschiedene).- Die gegen Verwitwete bestehenden Vorurteile; die Frage der Gestaltung einer zweiten Ehe nach einer glücklichen ersten; die Veränderungen in dem Gefühlszustande des verwitweten Teiles nach dem Ableben des geliebten Partners; die verbleibenden Gefühle kein Hindernis einer neuen Liebe; Einfluß der Dauer der ersten Ehe; Einfluß des Lebensalters; nicht der Verlauf der ersten Ehe, sondern der in derselben von dem verwitweten Teile bekundete Charakter von Bedeutung für die zweite Ehe; die Verhältnisse bei Geschiedenen; Einfluß des Vorhandenseins von Kindern aus erster Ehe auf die Gestaltung des ehelichen Lebens..- Vermögen.- Bedeutung der ökonomischen Verhältnisse für die Gestaltung des ehelichen Lebens; der sogen. materielle Zug unserer Zeit; die denselben erklärenden Momente; Heirat ohne sichere Subsistenz kein Ausdruck höheren moralischen Niveaus; die Enttäuschungen bei Geldheiraten; der ungünstige Einfluß der Verwöhnung und des Milieus bei den Töchtern der Reichen; die durch den Reichtum bedingten Erschwernisse der Gattenwahl..- Stand.- Die durch Standesunterschiede bedingten Schwierigkeiten in Verehelichungsfällen; die für die Verheiratung aktiver Offiziere früher geltenden Grundsätze; Einfluß derselben auf die Aristokratie und die bürgerlichen Kreise; Familienkonflikte infolge von Standesunterschieden der Gatten..- Erziehung in Haus und Schule. Die Einflüsse des Familienlebens. Die Erziehung für die Ehe. Allgemeine Bildung.- Bedeutung der Erziehung für die Ehe; Notwendigkeit gleichmäßiger körperlicher und geistiger Ausbildung; erzieherliche Maßnahmen als spezielle Vorbereitung für die Ehe; Gurlitts Vorschläge; Bedeutung des Beispiels der Eltern und des ganzen Milieus für die seelische Entwicklung des Kindes und insbesondere seine Charaktergestaltung; Einfluß des elterlichen Vorbildes im Eheleben; die Schwankungen in der Entwicklung des Familiensinnes; übermäßige Zärtlichkeit der Kinder für die Eltern und deren Bedeutung für das Eheleben..- Die besondere Erziehung für die Ehe beim weiblichen Geschlecht.- Die Meinungsverschiedenheiten über die zweckmäßigste Art der in Betracht kommenden Bildung; die besondere Bedeutung der Frage für die begüterte Klasse; die Unzulänglichkeit der Resultate des bisherigen höheren Töchterschulunterrichts; die verschiedenen Ansichten über die nach dem Mittelschulunterricht wünschenswerte Weiterbildung der Mädchen; die Gegensätze in den Anschauungen der Rassenhygieniker und der Frauenrechtlerinnen in bezug auf die Ausbildung der Mädchen für einen Beruf als Vorbereitung für die Ehe; Professor v. Grubers Ausführungen über die natürliche Bestimmung des Weibes und die Entbehrlichkeit des Hauptteiles der bisherigen höheren Mädchenbildung; Hedwig Dohms Widerlegung der gegen die berufliche Ausbildung und Tätigkeit der Frau erhobenen Einwände; die Bekämpfung des Gymnasial- und Universitätsstudiums der Frauen ungerechtfertigt; die Erfordernisse der Vorbereitung für die der Frau in der Ehe harrenden Aufgaben (die Ehe als Beruf der Frau); die bereits erzielte Übereinstimmung über die wichtigsten dieser Erfordernisse; die Vorschläge der Frauenrechtlerin Dr. Käthe Schirmacher und Dr. Witthauers; die Verwirklichung des wichtigsten Teiles dieser Vorschläge in einer Anzahl von Frauenschulen; der Unterrichtsplan der Münchener städtischen Frauenschule; Notwendigkeit der Ergänzung der in der Frauenschule erworbenen Kenntnisse durch Beteiligung an sozialer Arbeit; die sexuelle Aufklärung in der Mädchenerziehung; die in dieser Beziehung bestehenden Vorurteile..- Bedeutung der Allgemeinbildung für die Ehe; die Herzensbildung für die Gestaltung des ehelichen Lebens wichtiger als die Verstandesbildung; die Verschiedenheit in den Anforderungen der heutigen Männerwelt an das Bildungsniveau der Frau; die ältere patriarchalische Auffassung der Stellung der Frau in der Ehe; die Forderung der modernen Frauen..- Religion, Lebensanschauungen.- Günstige eheliche Verhältnisse bei Konfessionslosen und konfessionell Indifferenten nicht seltener als bei positiv Gläubigen; ausschlaggebend lediglich die an eine gewisse Entwicklung ethischer Gefühle, aber an keine bestimmte Konfession gebundene Herzensfrömmigkeit; Unterschiede in den religiösen Anschauungen der Gatten von wechselnder Bedeutung für das eheliche Leben; die Gegensätze des Idealismus und Materialismus und ihr Einfluß auf das eheliche Leben; die Bedeutung des Idealismus unter den durch den Krieg herbeigeführten Verhältnissen; die heitere und die ernste Lebensauffassung; Optimismus und Pessimismus; die Lebensanschauungen gewisser weiblicher Kreise in den Großstädten..- Milieu, Beruf.- Wechselnder Einfluß des Milieus bei Verheirateten; Einflüsse des Domizils; größere Häufigkeit ungünstiger ehelicher Verhältnisse in einzelnen Berufsarten als in anderen; die Ehen der Künstler und der protestantischen Geistlichen; Alphonse Daudet über die Nachteile des Künstlerberufes für das eheliche Leben; v. Wolzogens und Hardys Ansichten; größere Wichtigkeit der ökonomischen Seite des Berufes für das eheliche Leben; die Berufsverhältnisse der Arbeiterschaft als Erschwernisse für das eheliche Glück; die Bedeutung der weiblichen Berufstätigkeit für das eheliche Leben; die Untersuchungen von Adele Gerhard und Helene Simon; der Einfluß der gewerblichen (außerhäuslichen) Beschäftigung der Frau auf das eheliche Leben..- Lebensgewohnheiten.- Verschiedene Bedeutung derselben für das eheliche Leben, je nach ihrer Art; Einfluß des gewohnheitsmäßigen Alkoholmißbrauches; ungünstige Folgen des sogen. mäßigen Alkoholgenusses für die ökonomische Lage der Familien; Übermaß beruflicher Arbeit; die Vorteile geistiger Genüsse für das eheliche Leben..- Sexuelles Vorleben.- Verschiedenheit der Anforderungen an das voreheliche sexuelle Leben beider Geschlechter; die spezifische sexuelle Ehre des Weibes; die Gegner der vorehelichen sexuellen Enthaltsamkeit des Mannes und deren Gründe; die Vertreter des Sichauslebens; die Differenzen in den ärztlichen Urteilen über die hygienische Bedeutung der vorehelichen Abstinenz des Mannes für die Ehe; die Unterschiede in der sanitären Wirkung der Keuschheit bei den einzelnen Individuen, Bedeutung der sexuellen Konstitution; ungünstige Beeinflussung der Gattinwahl durch die sexuelle Abstinenz; voreheliche sexuelle Tugend des Mannes keine Bürgschaft für eheliches Glück; Einfluß des vorehelichen „Sichauslebens“ auf die Gestaltung der ehelichen Verhältnisse; verschiedene Schätzung der Jungfräulichkeit in verschiedenen Bevölkerungskreisen; Unberechtigtheit der pharisäischen Beurteilung gefallener Mädchen; die Folgen der Masturbation für das eheliche Leben..- Die Motive der Eheschließung.- Der Ursprung der Ehe nach Westermark; die Legitimität des Geschlechtsverkehrs als Attribut der Ehe; sexuelle Versorgung nicht mehr das weitprädominierende Motiv der Eheschließung; Konkurrenz anderer, insbesondere wirtschaftlicher Motive; die allgemeinen Motive der Eheschließung von weit geringerer Bedeutung für die Gestaltung des ehelichen Lebens als die speziellen, die Wahl bestimmenden; die populäre Unterscheidung von Liebes- und Vernunftehen; Ungleichheit der Chancen für den Verlauf des ehelichen Lebens bei den sogen. Vernunftheiraten; günstigere Prognose der Konvenienzheiraten als der reinen Geldheiraten; Ehen, bei welchen für die Gattenwahl andere Gefühlsmotive als die Liebe bestimmend sind; Beeinflussung des ehelichen Lebens durch die für die Gattenwahl bestimmenden Motive..- B. Essentielle Momente..- I. Die seelischen Eigenschaften der Gatten.- Vorbemerkungen.- Verstand.- Die Bedeutung des Schwachsinns und der. Beschränktheit für das eheliche Leben; die Leistungen der intelligenten Frau; die Bedeutung außergewöhnlicher geistiger Begabung eines oder beider Teile für die Erlangung ehelichen Glücks; die ehelichen Verhältnisse berühmter deutscher und englischer Dichter; — der bedeutendsten Komponisten; Folgerungen aus diesen Tatsachen; Einfluß der seelischen Eigentümlichkeiten genialer Personen auf die Gestaltung des Ehelebens; die Gattinnen Bulwers und Carlyles..- Gemüt.- Eigenschaften desselben, welche Vorbedingungen ehelichen Glückes bilden; Einfluß der Sentimentalität und der übermäßigen gemütlichen Erregbarkeit..- Die eheliche Liebe.- Die körperlichen und seelischen Bedingungen der Entwicklung der sexuellen Liebe; die Elemente, aus welchen sich dieselbe zusammensetzt; die dem Geschlechtstriebe angehörigen Elemente; die Schwankungen in deren Entwicklung; sogen. platonische Liebe; die Sympathiegefühle; die Achtungsgefühle; Fehlen und exzessive Ausbildung derselben; die durch das Geschlecht bedingten Eigentümlichkeiten der sexuellen Liebe; die Varietäten der Liebe, welche durch verschiedene Entwicklung der einzelnen in derselben enthaltenen Elemente bedingt sind; die Bedeutung der geistigen Individualität für die Gestaltung der Liebe; die egoistische und die exzessiv altruistische Liebe; normale Schwankungen und Veränderungen der Gattenliebe; Einfluß körperlicher und seelischer Vorgänge; Einfluß des Lebensalters; Bedeutung der wechselseitigen Liebe für das eheliche Leben; Unzulänglichkeit der Liebe für die Erhaltung der ehelichen Harmonie; Notwendigkeit ihrer Kombination mit normal entwickelten ethischen Gefühlen; besondere Bedeutung des Pflichtgefühls; Qualitäten der für die dauernde Erhaltung der ehelichen Harmonie erforderlichen Liebe..- Wille.- Bedeutung der Entwicklung der Willenskraft für das eheliche Leben; Einfluß der Willensschwäche; Pantoffelheldentum; Bedeutung erheblicher Willensstärke..- Temperament, Charakter. Die Begabung für das eheliche Glück.- Unzulänglichkeit der vier Temperamente der älteren Psychologie; geringe Bedeutung derselben für die Gestaltung des ehelichen Lebens..- Charakter.- Zusammenhang desselben mit den drei Seiten des Seelenlebens, Denken, Fühlen und Wollen; die sogen. Charaktereigenschaften; Wichtigkeit des Charakters für das eheliche Leben; die für dauernde eheliche Harmonie erforderliche Charakterartung; Einfluß ethischer Defekte; Einfluß geringer ethischer Mängel; Notwendigkeit der Übereinstimmung in bezug auf andere als ethische Charaktereigenschaften; Beschränkung der Übereinstimmung auf die für die Ehe wichtigen Eigenschaften; für beide Teile nötige Charakterzüge; die außerdem für die Frau besonders wichtigen Eigenschaften; die für den Mann noch erforderlichen Eigenschaften; Einwände; Überwiegen des Anteiles der Frau an der Begründung des ehelichen Glückes; Entbehrlichkeit einer Vereinigung der in Frage stehenden Charaktereigenschaften für die Begründung ehelichen Glückes; Schwankungen in dem Maße der hiefür nötigen Charaktereigenschaften in den einzelnen Fällen..- Die Begabung für das eheliche Glück.- Verschiedene Entwicklung derselben bei den Einzelindividuen; positiver und negativer Faktor derselben; die Suggestibilität in bezug auf das Liebesobjekt; die polygamischen Tendenzen; Unabhängigkeit derselben von dem moralischen Niveau des Individuums; Goethe und Bismarck; die Umstände, welche Mangel der Begabung für das eheliche Glück bedingen..- II. Der sexuelle Verkehr in der Ehe.- Bedeutung des sexuellen Verkehrs als Ausdruck wechselseitiger Zuneigung der Gatten; Rücksichten, die bei Einleitung desselben zur Vermeidung körperlicher und seelischer Schädigung der Frau zu beobachten sind; die sexuelle Hingabe der Frau nur als Gunst seitens des Mannes zu beanspruchen; die für die Häufigkeit des sexuellen Verkehrs in Betracht kommenden Gesichtspunkte; Verhalten während der Menstruation und der Schwangerschaft; die Frage des Präventivverkehrs (Malthusianismus); die sexuelle Enthaltsamkeit in der Ehe; der Congressus interr.; die antikonzeptionellen Mittel; Notwendigkeit der Berücksichtigung der körperlichen und seelischen Verfassung der Frau beim sexuellen Verkehr; Ursachen und Folgen der sexuellen Nichtbefriedigung der Frau; die verschiedenen sexuellen Typen der Frauen und deren Verhalten beim sexuellen Verkehr; Einfluß der sexuellen Passivität der Frau auf das eheliche Leben..- Anhang: Die Kinder.- Verschiedene Bedeutung des Kindersegens für die beiden Gatten; der mütterliche Instinkt; Änderungen in dem Gefühlsverhalten der Gatten mit dem Eintritt des Kindes in die Familie; das Kind als Quelle ehelicher Dissidien; Verschiedenheit der Folgen der Kinderlosigkeit für das eheliche Leben; Kinderlosigkeit kein Hindernis für völlig harmonische Gestaltung einer Ehe..- Schlußfolgerungen.- Die populären Ansichten über die Erfordernisse ehelichen Glückes und die Ergebnisse unserer Untersuchung; die Momente, welche gegenwärtig noch die ehelichen Verhältnisse ungünstig beeinflussen; die für das Zustandekommen des ehelichen Glückes erforderlichen seelischen Eigenschaften der Gatten; die Ansicht Ellen Keys; die in unseren derzeitigen wirtschaftlichen und kulturellen Verhältnissen liegenden Momente, welche die Erlangung ehelichen Glückes erschweren; die ausgleichenden Einflüsse; die Wahrscheinlichkeit einer Besserung der ehelichen Verhältnisse in der Neuzeit, zum Teil auch als Folge einer Hebung der sexuellen Moral, insbesondere beim weiblichen Geschlechte, seit dem 19. Jahrhundert..- III. Die Wege zur Förderung des ehelichen Glücks.- A. Die Ehereformvorschläge der Gegenwart.- Das System der freien Liebe; die freie Ehe; Ehen nach Mutterrecht; Modifikationen der bürgerlichen Ehe; Matriarchat; die Schwierigkeiten, welche einer ausreichenden Besserung der wirtschaftlichen Lage der Arbeiterklasse unter den gegenwärtigen Verhältnissen entgegenstehen; moralische und intellektuelle Hebung der Massen als Vorbedingung einer günstigeren Gestaltung ihrer ehelichen Verhältnisse; die geringe Neigung der gesetzgebenden Faktoren zu Änderungen auf dem Gebiete der Ehegesetze; die Möglichkeit einer besseren Gestaltung der ehelichen Verhältnisse auch ohne staatliche Intervention..- B. Die staatlichen Mittel.- Gesetzliche Einführung einer Wartezeit für die Verlobten; ärztliche Untersuchung der Brautleute; die als Ehehindernisse zu betrachtenden Krankheiten; Notwendigkeit der Eruierung auch anderer Krankheiten und Gebrechen; die in Berlin 1916 und 1917 stattgehabten Beratungen über den Austausch von Gesundheitsattesten vor der Ehe; die Vorschläge von Trump und Rüdin; die gesetzliche Einführung ärztlicher Untersuchung der Verlobten in nordamerikanischen Staaten; die auf dem Gebiete des ehelichen Güterrechts wünschenswerten Änderungen; Ersetzung des Systems der Verwaltungsgemeinschaft durch völlige Gütertrennung; Notwendigkeit völliger rechtlicher Gleichstellung der Gatten auch in anderer Hinsicht; die für Zulassung der freien Scheidung sprechenden Momente..- C. Die individuellen Mittel.- Die Bedeutung der Befolgung von Maximen im ehelichen Leben; das Prinzip der Gleichberechtigung der Frau und dessen Konsequenzen; das Prinzip gleicher Pflichterfüllung für beide Gatten und dessen Konsequenzen; die Bedeutung des „Wie“ bei der Pflichterfüllung; über die Anteilnahme der Frau an dem Erwerbe des Familienunterhaltes; die auf dem fortschrittlichen Frauentage über die Reform der Ehe geäußerten Ansichten; die Vorteile des Einzelhaushaltes gegenüber der Kollektivwirtschaft; die Notwendigkeit eines Haushaltsbudgets und seiner strikten Einhaltung; Pünktlichkeit und Ordnung in der Wirtschaftsführung; die Pflege der ehelichen Liebe; die Pflege des sinnlichen Faktors (der sexuellen Attraktionskraft); die Pflege der wechselseitigen Sympathiegefühle; die Pflege der Achtungsgefühle; die Folgen des Schwindens des sinnlichen Elementes in der Liebe; einige Worte über die Eifersucht in der Ehe..- IV. Einige Beispiele.- Das Ehepaar Barrett—Browning, Stifter, Hebbel, Robert und Klara Schumann, Lord Beaconsfield..