Erfahrung, Festsetzung, Hypothese und Einfachheit in der wissenschaftlichen Begriffs- und Theorienbildung

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Paperback, 179 blz. | Duits
Springer Berlin Heidelberg | 1970e druk, 1970
ISBN13: 9783540050193
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Springer Berlin Heidelberg 1970e druk, 1970 9783540050193
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Samenvatting

standsbereich nicht bloß in Teilklassen zu zerlegen, sondern in ihn eine be­ stimmte Ordnung einzuführen (auch Quasiordnung genannt, da verschiedene Objekte des Bereiches dieselbe Position in der Ordnung einnehmen kön­ nen). Ob es wirklich geglückt ist, eine solche Ordnung zu konstruieren, hängt davon ab, ob die beiden Grundrelationen (bzw. die eine Grundrela­ tion bei der zweiten Methode des Aufbaues) bestimmte Adäquatheitsbe­ dingungen erfüllen. Diese Bedingungen haben die Form von Allsätzen, die außerdem in der größeren Anzahl von Fällen keine logischen Folgerungen der Definitionen darstellen. Damit ist gezeigt, daß auch beim Aufbau eines komparativen Begriffssystems empirisch-hypothetische Annahmen als gültig vorausgeset~t werden müssen. Abermals wird der Sachverhalt an verschie­ denen konkreten Beispielen illustriert. Bei der Einführung quantitativer oder metrischer Begriffe erfolgte aus Gründen der Ökonomie sowie der Anschaulichkeit eine Beschränkung auf solche Begriffe, die dadurch zustandekommen, daß zunächst ein kompa­ rativer Begriff eingeführt und die entstandene Quasiordnung nachträglich metrisiert wurde. Es wird eine zweifache Klassifikation vorgenommen. Die erste betrifft die Unterscheidung in Metrisierungen, die zu extensiven Größen (z. B. Länge, Gewicht) führen, und solche, die zu intensiven Größen (z. B. Temperatur) führen. Die Regeln für die Einführung extensiver Größen sind einfacher, da hier eine Kombinationsoperation zur Verfügung steht, welche eine formale Ähnlichkeit mit der arithmetischen Addition besitzt.

Specificaties

ISBN13:9783540050193
Taal:Duits
Bindwijze:paperback
Aantal pagina's:179
Uitgever:Springer Berlin Heidelberg
Druk:1970

Inhoudsopgave

Einleitung: Inhaltsübersicht und Zusammenfassung.- I. Von der Qualität zur Quantität. Intuitiv-konstruktive Theorie der wissenschaftlichen Begriffsformen.- 1. Philosophische Vorbetrachtungen.- 2. Qualitative oder klassifikatorische Begriffe.- 3. Komparative odet topologische Begriffe.- 4. Der Übergang zu quantitativen Begriffen.- 5. Zeitmetrik.- 6. Längenmetrik.- 7. Abgeleitete Metrisierung.- 8. Die wichtigsten Vorteile der Verwendung metrischer Begriffe in den Wissenschaften.- 9. Metrisierung und Messung.- II. Konvention, Empirie und Einfachheit in der Theorienbildung.- 1. Variable Deutungsmöglichkeiten von Theorien: Das Beispiel der Newtonschen Mechanik.- 2. Die kombinierte Raum-Zeit-Metrik.- 3. Die wissenschaftstheoretische Stellung der allgemeinen Relativitätstheorie.- Bibliographie.
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