Erschöpfte Familien
Samenvatting
„Erschöpfte Familien“ steht für eine Innensicht auf Armut und Prekarisierung, die der These folgt, dass sozial benachteiligte Familien zwar über Ressourcen und Bewältigungsmuster verfügen, aber in unterschiedlicher Weise fähig sind, ihr Leben zu gestalten und Kinder zu fördern, um Teilhabechancen zu ermöglichen.
Erschöpfung meint, dass es nachvollziehbare Gründe gibt, dies auf Grund von stetiger Überlastung nur noch eingeschränkt und mit Folgen für den Alltag leisten zu können. Dies heißt nicht, dass arme und benachteiligte Familien dazu prinzipiell nicht in der Lage wären, ihnen fehlt nur mitunter die Kraft. Mit diesem Begriff wird deutlicher als bisher, dass man der Entmutigung dieser Familien mit unterstützenden und fördernden Maßnahmen begegnen muss.
Specificaties
Inhoudsopgave
<br>
Mit Beiträgen u.a. von K. Jurczyk, Steffen Kohl; Christian Alt, Andreas Lange, Rita Marx, Andreas Krockel, Silke Mardorf, Doron Kiesel, R. Lutz. Verena Wittke, Barbara König, Nina Oelkers, Uwe Sandvoss<br>

