Angehörige im Visier der Pflegepolitik

Wie zukunftsfähig ist die subsidiäre Logik der deutschen Pflegeversicherung?

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Paperback, 295 blz. | Duits
VS Verlag für Sozialwissenschaften | 2009e druk, 2009
ISBN13: 9783531166582
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VS Verlag für Sozialwissenschaften 2009e druk, 2009 9783531166582
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Samenvatting

der Pflegeversicherung Bundesgebiet West Ost Abs. in Abs. in Abs. in in % in % in % Tsd. Tsd. Tsd. Gesamtbevölkerung 79. 112 100,00 62. 679 100,00 16. 433 100,00 Regelmäßiger Pflegebe- 1. 123 1,4 894 1,4 229 1,4 darf insgesamt Ständiger Pflegebedarf 190 0,2 161 0,2 29 0,2 Täglicher Pflegebedarf 468 0,6 376 0,6 92 0,6 Mehrfach wöchentlicher 465 0,6 357 0,6 108 0,6 Pflegebedarf Personen in Privathaushalten, hochgerechnet und in Prozent der Gesamtbevöl- rung. Quelle: Schneekloth/Potthoff (1993:61) Die Versorgung pflegebedürftiger Personen im früheren Bundesgebiet vor E- führung des Pflegeversicherungsgesetzes ist durch zwei Erhebungen aus den Jahren 1978 und 1991 gut dokumentiert: Demnach wurden zu beiden Zeitpu- ten rund 75 Prozent der Hilfe- und Pflegebedürftigen in der häuslichen Um- bung versorgt, und von diesen nahmen lediglich zehn bis zwanzig Prozent - sätzlich professionelle Hilfe in Anspruch (vgl. Brög 1980; Schneekloth 1996), wobei diese professionelle Hilfe traditionell zunächst überwiegend von der k- fessionellen Gemeindekrankenpflege (Gemeindeschwestern-Modell) und seit Mitte der 1970er Jahre verstärkt von den Sozialstationen in der Trägerschaft der 7 Freien Wohlfahrtsverbände geleistet wurde. Durch die Zunahme der Sozials- tionen, als nunmehr bevorzugte Organisationsform im ambulanten Krankenpf- gesektor, erfolgte „erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg ein Strukturbruch - nerhalb des ambulanten Pflegesektors“ (vgl. Eisenbart 2000:17). Dadurch sollte erstmalig die ambulante Versorgung hilfebedürftiger Menschen „als vorrangige Alternative vor der stationären erfolgen“ (vgl. Windisch 1995:15).

Specificaties

ISBN13:9783531166582
Taal:Duits
Bindwijze:paperback
Aantal pagina's:295
Druk:2009

Inhoudsopgave

Die Sicherstellung der pflegerischen Versorgung als sozial- und gesundheitspolitische Herausforderung - Eigenverantwortung und Gemeinsinn als Reformoption für eine andere Sozialstaatlichkeit - Der 'Vorrang der häuslichen Pflege' seit Einführung der Pflegeversicherung - Stabile familiale Angehörigenpflege vor öffentlicher Fürsorge - wie fraglos ist die subsidiäre Logik der Pflegeversicherung in die Zukunft verlängerbar? - Optionen für eine Reform der Pflegeversicherung
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