Einleitung: Die gesellschaftliche Bedeutung von Gesundheit, „Krankheit als Konflikt“ und Aufklärung.- Gesundheit — persönlich vs. gesellschaftlich.- und im Prozeß der instrumentellen Rationalisierung.- Prävention und soziale Kontrolle.- „Gesundheitsverhalten“ als typisierbares Konfliktelösen.- Weshalb haben wir mit Arbeiterinnen und Arbeitern gesprochen?.- Dort untersuchen, wo die soziale Kontrolle am stärksten.- und die Distanz zum medizinischen Versorgungssystem am größten ist.- Veränderungsperspektiven: persönliche und gesellschaftliche.- Unser Forschungsverfahren — Erhebung und Auswertung.- Forschungsdialog ist Intervention.- und reicht bis in die lebensgeschichtliche Konfliktdynamik.- Psychoanalytische Laienforscher können Alltagskompetenzen ausbauen.- Auswertung: Thematisierungspotentiale.- die der These vom „Passivitätssyndrom“ widersprechen.- Politische Implikationen der Methode.- Forscher und Beforschte interpretieren gemeinsam Sinn.- der potentiell offen — unendlich ist.- Sozialwissenschaftliche Empirie, die selber Moment des kommunikativen Verständigungsprozesses ist.- Kurzzusammenfassung nach Kapiteln.- 1. Das Scheitern leib-seelischer Selbstaneignung, der Prozeß der Rationalisierung und unser Forschungsparadigma.- 1.1 Der gewöhnliche gesellschaftliche Umgang mit Gesundheitsversorgungsproblemen und der Versuch, ihn gegen den Strich zu bürsten.- Der historischen Tendenz zur „verwalteten Politik“.- entspricht im Gesundheitsbereich diejenige zur Somatisierung von Krankheit.- Neue Empirie — andere Konventionen.- Das Verhältnis Institution — Patient.- darf nicht als Einbahnstraße aufgefaßt werden.- Notwendig ist eine „sprechende Medizin“.- und Stützung der Selbstaneignung des Patienten.- Was macht Patienten passiv.- Forschung, die nicht Verhalten an Konventionen mißt.- sondern die Artikulation der Beforschten befördert.- 1.2 An welche Traditionen diese Untersuchung anknüpft.- Psychoanalytische Hermeneutik als Sozialwissenschaft.- Psychoanalytische „Technik“ als Empirieform Kritischer Theorie.- Die Tradition der „Frankfurter Schule“.- ihre Weiterentwicklung.- Kritik der Klinisierung der Psychoanalyse.- Besonderheiten der Empirie.- Das Ding Krankheit ätiologisch in Verhältnisse auflösen.- 1.3 Der naturwissenschaftliche Griff nach dem menschlichen Organismus und die Notwendigkeit einer interaktionsorientierten Therapeutik.- Disziplinierung der Sinnlichkeit.- Der seelenlose Körper der Organmedizin.- Krankheit, Konflikt und die selbstzerstörerische Lösung: ein Fall.- Psychosomatische Medizin.- aber nicht nur als Individualmedizin.- 1.4 Therapeutik als Politik I: Die medizinische Isolierung eines Konfliktsymptoms in individualisierter Natur und seine Rekonstruktion als Resultat von Beziehungsgeschehen.- Die naturwissenschaftliche Medizin.- abstrahiert von lebendigen Menschen.- Die lebens- und gattungsgeschichtliche Dimension von Krankheit muß erarbeitet werden.- Der passive Patient naturwissenschaftlicher Medizin.- realisiert „Krankheitsgewinn“.- der in der Konfliktverdeckung zu suchen ist.- Unheilvolle Koalition zwischen medizinischem und persönlichem Interesse an bloß körperlicher Krankheit.- Vier Abwehrfronten gegen eine soziopsychosomatische Medizin.- 1.5 Therapeutik als Politik II: Die Funktionalisierbarkeit naturwissenschaftlicher Medizin zu Herrschaftszwecken.- Medizin als Instrument sozialer Kontrolle.- Gesundheit als Leistungsfähigkeit.- Krankenrolle funktionalistisch.- Die Medizin sichert der Gesellschaft die körperliche Leistungsfähigkeit.- unabhängig vom Menschen, der dieser Körper ist.- Historische Veränderung der sozialen Steuerung.- Steuerungsinstrument Medizin offenbart Widerspruch zur liberalen Ideologie.- Was man aus Parsons’ Medizinsystemanalyse über unsere Gesellschaft lernen kann.- Werden mehr soziale Konflikte in Form von Krankheit ausgetragen.- hat das im jetzigen Versorgungssystem persönliche und gesellschaftliche Kosten zur Folge.- Parsons’ Instrumentalisierung der Psychoanalyse.- Faktisch bleibt Krankheit eine Form von Protest.- Widerstandskoalitionen gegen eine soziopsychosomatische Medizin.- „Selbstbeteiligung“.- 2. Die Methode der Untersuchung: Szenisches Verstehen als hermeneutische Empirie in den Sozialwissenschaften.- 2. 1 Somato-psycho-sozialer Sinnzusammenhang.- Körperliche Krankheit, subjektives Erleben und soziales Handeln als ein ganzheitlicher Sinnzusammenhang.- und kontextspezifische Bedeutungen von Krankheit.- lassen sich nur mit einer hermeneutischen Forschungsmethode erschließen.- 2.2 Subjektivität und Intersubjektivität in der Sozialforschung: Handlungsforschung und hermeneutische Empirie.- Positivismusstreit, Hermeneutikdebatte und Handlungsforschung.- eröffnen den Zugang zu latenten Bedeutungen und zu einer interaktiven Forschungspraxis.- Psychoanalyse als Modell.- 2.3 Szenisches Verstehen als hermeneutische Empirie.- Die „Szene“ ist in allen Interaktionen enthalten.- im Sinne der Verschränkung von Übertragungen und Gegenübertragungen.- Das gilt auch für die Forschungsinterpretation.- Hier provoziert das Ängste und ‚abwehrende‘ Methodologie.- eröffnet aber auch Erkenntnischancen durch kreative Kontrolle der szenischen Effekte.- Sozialforschung kann versuchen, sich psychoanalytischer Methoden zu bedienen, z. B. des Erstinterviews.- Sein Spezifikum ist das ‚szenische Verstehen‘.- eine Spezialkompetenz des Analytikers, die der Sozialwissenschaftler nicht besitzt.- 2.4 Verstehende Kompetenzen in Psychoanalyse und Sozialwissenschaft.- Personenbezogene Kompetenzen und verstehensfördernde Verfahren.- Psychoanalytische Kompetenz.- Tiefenhermeneutisches Verstehen und seine psychischen Voraussetzungen.- Regressions- und Sublimierungsfähigkeiten als Ich-Leistungen.- Zusammenfassung der Kompetenzen.- Verstehende Kompetenzen von Sozialwissenschaftlern vermittels Berufsmotivation und Ausbildung.- Vier Wege der Förderung ihrer Kompetenzen für szenisches Verstehen.- Supervision.- 3. Das szenische Interview.- 3.1 Die Relevanz eines besonderen Gesprächsverfahrens.- Methodologische Konsistenz von Datenerhebung, Forschungsansatz und Forschungsfrage.- um brauchbare Daten über latente Beratungsbereitschaft zu gewinnen.- 3.2 „Krankheit und Konflikt“ und die Schwierigkeit, darüber zu sprechen.- Psychosomatik und Sprachverhalten. Konversion, „Alexithymie“.- und „unergiebige Patienten“.- 3.3 Zwei vorliegende „sensible“ Gesprächsverfahren: das „offene“ und das „narrative“ Interview.- Technik und Methodologie des offenen Interviews.- Technik und Methodologie des narrativen Interviews.- Einwände.- 3.4 Das „szenische“ Interview und seine forschungspraktische Ausgestaltung.- Vorgaben durch das Forschungsthema.- Teilthemen oder thematische Felder.- Offener Gesprächsbeginn und sekundäre Strukturierungsangebote.- Szenische Informationen ermöglichen find der Umgang damit.- Daten: Tonbandprotokoll, szenische Eindrücke und der ‚szenische‘ Kommentar.- 3.5 Psychoanalytisches Gespräch und Alltagskommunikation.- Die Besonderheiten des psychoanalytischen Gesprächs.- insbesondere seine „Desozialisierung“ im Verhältnis zur Alltagskommunikation.- Psychoanalytisches und Forschungsgespräch.- 3.6 Strukturmerkmale und Interventionspraktiken.- Drei Beziehungsebenen der psychoanalytischen Situation.- Psychoanalytische Interventionen.- Die Beziehungsebenen des Forschungsgesprächs: Vertrag, Bündnis.- und Szene.- Das Gestaltungsmittel der focussierten Assoziation und Erzählung.- Das Gestaltungsmittel der gleichschwebenden Aufmerksamkeit und thematischen Strukturierung.- Die Interventionen im Forschungsgespräch.- Resümee der Kommunikations- und Beziehungsebenen.- 3.7 Schwierigkeiten mit dem szenischen Interview: Ängste der Forscher und ihre Abwehr durch typische Eigenheiten und Fehler.- „Fehler“ und Angst.- Inkonsistente Forscherrolle.- Einebnung der Diskrepanzen zwischen Forscher und Beforschten.- Bildung einer Leidenskoalition gegen die schlechte Welt.- Rationalistische Kontrolle des Gesprächs.- Unterstellungen, Suggestionen und Projektionen.- Geschlechtsspezifische Abwehr- und Thematisierungskoalitionen.- Mehr Empathie beim Beforschten als beim Forscher.- 4. Auswertungsverfahren und Dateninterpretation.- 4.1 Hermeneutische Empirie.- Verknüpfung von Texthermeneutik und intervenierender Forschung und die Frage der Geltungssicherung.- Rekurs auf zwei entfaltete Konzepte: Psychoanalyse und kommunikative Hermeneutik.- Situation oder Text als Objekt der Interpretation.- 4.2 Situationsdeutung und Textinterpretation als konkurrierende Modelle einer kommunikativen und dynamischen sozialwissenschaftlichen Hermeneutik.- Textinterpretation: ‚objektive Hermeneutik‘.- Grenze des Sprachverstehens an ‚verzerrter Kommunikation‘ und ‚Tiefenhermeneutik‘.- Text versus ‚Teil- habe an der Szene‘.- Gibt es überhaupt ‚verzerrte Texte‘?.- Angemessene Kommunikation und abweichendes Verhalten.- Grenze der Textinterpretation.- 4.3 Die Operationalisierung des szenischen Verstehens in der empirischen Sozialforschung und die Integration von Szenen- und Textinterpretation.- Tonbandprotokoll und Transskript als Datenträger.- Forscher- und Interpretiergemeinschaft in Psychoanalyse und Soziologie und Notwendigkeit institutionalisierter Selbstreflexion.- Fallinterpretation und Supervision.- 4.4 Die Interpretation der szenischen Daten.- Gruppeninterpretation des Datenensembles.- zwecks Explikation latenter Beziehungs- und Konfliktmuster.- Referenzsysteme und deren Thematisierungspotentiale.- Thematisierung und Abwehr.- Coping und Abwehr als Differenzierung, um echte Thematisierungen bestimmen zu können.- 4.5 Einzel- und Gesamtauswertung: Fallinterpretation und Generalisierung durch Typenbildung.- Die Ebenen der Einzelauswertung.- 1. Themenkreise und Konflikte.- 2. Zentrale Konflikte.- 3. Krankheitsverständnis (explizit und szenisch).- 4. Thematisierung — Abwehr.- Beispiel einer Einzelfallinterpretation anhand eines ausgewählten Auswertungsprotokolls.- Generalisierung von Fallinterpretationen.- ist nicht statistisch, sondern nur sinnlogisch möglich.- Forschungspraktische Entwicklung eines Generalisierungsmodells durch Explikation einer latenten Typologie.- Psychoanalytische Entwicklungspsychologie, verstehen — der Zugang zum Unbewußten und Typen des Umgangs mit Krankheit und Konflikt.- 5. Typen von Krankheits- und Konfliktverhalten: Abwehr- und Thematisierungstendenzen.- 5.1 Die Sinnstruktur der Typen aus der Perspektive kommunikativer Konfliktbewältigungsstrategien.- Der Typus als empirisch-theoretischer Sinnzusammenhang und die Frage der Thematisierungsfähigkeit.- Schwerpunkte der Typenrekonstruktion.- 5.2 Die Differenzierung der Typen.- Typus und Objektbeziehung.- Die Typen(gruppen) als Zusammenfassungen unterscheidbarer Handelns- und Erlebnisstrukturen.- 5.2.1 Passivität.- Die Notwendigkeit der Problematisierung eines medizinsoziologischen Vorurteils.- Abhängig-diffuse Erwartungen.- als Muster globaler Versorgungswünsche, passiver Unterwerfungsbereitschaft und projektiver Realitätswahrnehmung.- Chancen eines kommunikativen Zugangs.- Die symbiotischen Familienbeziehungen.- und die Funktion der Arbeit.- Abhängig-strukturierte Erwartungen.- Die angemessenere Wahrnehmung von Realität.- paart sich mit resignativen Vermeidungshaltungen.- Dem Objektivismus in den Krankheitsentstehungsmustern.- entspricht die implizite Beziehungsbedeutung des Sprechens.- Thematisierungspotentiale in den Wünschen nach Zuwendung und Verständnis.- Arbeit als Streßerfahrung.- und die Entlastungsmöglichkeiten im Familienmilieu.- Der Typus Passivität im Verhältnis zum medizinischen Versorgungssystem und die Chancen alternativer Angebote.- 5.2.2 Inszenierung.- Die appellhafte Produktion von Krankheitssymptomen und das Unverständnis der Ärzte.- Die selbstzerstörerische Strapazierung des Körpers.- Die Anerkennung als Opfer.- Lebensgeschichte als Leidensgeschichte.- Die Funktion der Symptome im Familien- und Arbeitszusammenhang.- 5.2.3 Magie.- Die Bedeutung magischen Denkens in der Ontogenese.- Krankheit und Beeinflussung.- Die apostolische Funktion des Arztes.- Ambivalenz des magischen Deutungsmusters im Hinblick auf die Thematisierung eines Beziehungsgeschehens.- Machtorientierung in der Alltagsbewältigung.- 5.2.4 Kontrolle.- Korrespondenz zum medizinischen Versorgungssystem.- Drei unterscheidbare Beziehungs-Sinnstrukturen.- Verleugnung.- Selbstkontrolle und Affektarmut im Verhältnis zu Krankheit und Körperlichkeit.- Die Bedeutung der Notfallphantasie.- Angst vor Geständnis und Entblößung führt zu Vermeidungshaltungen.- auch im Umgang mit Familienkonflikten.- korrespondiert mit den Anforderungen des Arbeitslebens.- Chronifizierung.- Das Konfliktmuster der Abspaltung in ein Dauersymptom.- wird durch die herkömmliche Medizin stabilisiert.- Die Grenzen lebensgeschichtlicher Reflexion.- Arbeit als stete Quelle von Belastung.- und die Funktion eines chronischen Symptoms im Rahmen der Familie.- Delegation.- Selbstkontrolle als Kontrolle des hilflosen Beziehungspartners.- Sprechen als Machtausübung.- Die strukturelle Labilisierung dieses Konfliktmusters durch den Symptomträger.- 5.2.5 Sachorientierung.- Rationalisierung des mit Krankheit verbundenen Konflikterlebens.- korrespondiert mit einer Facharztorientierung.- Vorherrschen sachlich differenzierter Erklärungsansätze.- Thematisierungsfähigkeit und Gesprächsbereitschaft.- Problemlösungswunsch und Konfliktabwehr.- 5.2.6 Kommunikation.- Krankheitsverstehen als Selbstverständigung über lebensgeschichtliche Konflikte.- Vorformen.- Sprechen.- Das dialogische Konfliktentlastungsmodell.- anerkennt die Bedeutung des Seelischen.- Verständnis, Einfühlung und Zuwendung als kommunikative Zugangsmöglichkeiten.- Rekonstruktion von Lebensgeschichte als Bildungs- oder Aufstiegsgeschichte.- Kommunikation und Introspektion.- Die Reflexion auf den subjektiven Anteil bei Krankheitskonflikten als Ergebnis eines Beratungskontakts.- Aufstiegsorientierung und Beratungsmotivation.- Sinnverstehen versus manipulativer Zugriff im Umgang mit Krankheit.- Sprechen als Verständigung und Auseinandersetzung.- Auswirkungen therapeutischer Aufklärungsprozesse im Arbeits- und Lebenszusammenhang.- Widerstände gegen die Preisgabe von Intimität.- 5.3 Akzentverschiebungen innerhalb der Typenlogik.- Das Stufenschema und die Frage der Thematisierung.- am Beispiel der Typen Kontrolle und Passivität.- 6. Geschlechtsspezifische Differenzierungen im Krankheitserleben und Konfliktverhalten.- Die Interviewerfahrungen.- und ihre Interpretation im Lichte geschlechtsspezifischer Sozialisations- und Lebensbedingungen.- 6.1 Weibliche Identität und passive Leidensfähigkeit.- Beziehungsorientierung im Kontext mißlungener Individuation.- Zur Bedeutung der Mutter-Tochter-Beziehung.- Schwierigkeiten einer eigenständigen sexuellen Identität und die Idealisierung der väterlichen Potenz.- Konflikt-somatisierung und mangelnde libidinöse Besetzung des Körpers.- Fallbeispiel.- 6.2 Männliche Identität, instrumentelle Orientierung und Affektkontrolle.- Die Verleugnung von Schwäche- und Ohnmachtsgefühlen und die gesellschaftlichen Erwartungen an männliches Rollenverhalten.- Normalisierung körperlicher Beeinträchtigungen.- ihr einseitiges Zurückführen auf Arbeitsbelastungen.- und Verlust des Leistungsvermögens.- Die Rolle unbewältigter Abhängigkeits- und Unterwerfungsphantasien in der Abwehr von Schwäche- und Empfindlichkeitsgefühlen.- Kraft, Durchsetzung und Härte als sinnstiftende Momente männlicher Körperlichkeit.- 6.3 Veränderungschancen.- Was eine typisierende Darstellung notwendigerweise unterschlägt und woran dennoch gerade anzuknüpfen wäre.- 7. Strukturelle Mängel medizinischer Versorgung Vorschläge zur Veränderung.- 7.1 „Unheilvolle Koalitionen“ gegen Verbesserungen der Gesundheitsversorgung.- Persönlicher und institutionalisierter Widerstand verbünden sich gegen „Krankheit als Konflikt“.- 7.2 Zahlenmaterial und seine Logik.- Zahlen über Krankheit meinen das „Ding“ Krankheit.- Prozeß der Rationalisierung fördert Krankwerden und Krankbleiben.- Verschärfung sozialer Kontrolle.- repolitisiert ‚staatsbürgerlichen Privatismus‘.- Psychosomatische Medizin ernstgenommen wirkt politisch ins ätiologische Feld zurück.- 7.3 Sozialmedizin und die persönliche Dimension von Krankheit.- Deutsche sozialmedizinische Tradition.- wird verschüttet.- Die historische Subjektivitätsform erfordert jenseits der Sozialmedizin eine psychosomatische Medizin.- die die persönliche Verarbeitung objektiver Gegebenheiten argumentiert.- Sozial- und Arbeitsmedizin keine Alternative zur psychosomatischen Medizin.- Wer verfügt wozu über den Erkenntnisgewinn psychosomatischer Medizin?.- 7.4 Den Wirkungssinn der medizinischen Versorgung verändern — die wissenschaftlich exkommunizierte individuelle Subjektivität wieder für die Heilkunde mobilisieren.- Subjektiver Sinn und gesellschaftlicher Zweck von Gesundheit.- „Selbstbeteiligung“.- deren institutionalisierte Grenzen.- Soziale Orte fürs Reden über Krankheit.- psychosoziale Beratung schaffen.- Medizin wirft Problempatienten hinaus.- Erkranken als Resultat eines Zielsetzungskonflikts.- Eine andere „medizinische Praxis“ ist notwendig.- aber auch nur eine Chance.- Weiß der Arzt von seiner sozialen Kontrollfunktion?.- Literatur.