Unternehmensbewertung und Komplexitätsreduktion

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Paperback, 216 blz. | Duits
Gabler Verlag | 3e druk, 1990
ISBN13: 9783409390057
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Gabler Verlag 3e druk, 1990 9783409390057
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Samenvatting

Will eine prliskriptive Theorie zweckgerechte und anwendbare Kalkiile zugleich anbieten, so stellt sich ihr ein bekanntes Optimierungsproblem: Welche Strukturierungen eines Pro­ blems soll sie in ihren Modellen vomehmen, damit moglichst alle wichtigen Aspekte des Problems erfa~t werden, ohne da~ zugleich aufgrund der Kompliziertheit der Modelle de­ ren Anwendbarkeit verlorengeht? Da grundslitzlich jede Strukturierung eines Problems durch ein Modell Komplexitlit reduziert, lli~t sich die Frage der Abwligung zwischen Zweckgerechtigkeit und Anwendbarkeit auch als das Problem der optimalen Komplexi­ tiitsreduktion bezeichnen, das sieh auf zwei Ebenen, ffir Theoretiker und Praktiker, stellt: Der Theoretiker sueht jene Art der Problemvorstrukturierung. die seiner priiskriptiven Theorie die Akzeptanz bei ihren Adressaten siehert. ohne (vermeintlieh) grundlegende Er­ kenntnisse fiber Problembestandteile zu vemaehliissigen. Der Praktiker sueht das Modell. dessen Benutzung ihn einerseits nieht iiberfordert. das aber andererseits aueh nieht so vie­ le Problemaspekte vemaehliissigt. daB es ffir ihn uninteressant und von anderen angreifbar wird. Je mehr der Theoretiker sein Problem reflektiert. des to groBer wird der Nutzen der Modelle flir die Praxis sein und desto weniger muB diese eine Arbeit leisten. die ihr prin­ zipiell erspart werden kann. Wie jeder prliskriptiven Theorie stellt sieh das besehriebene Problem auch der Theorie der Untemehmensbewertung. Es erhlilt bei ihr aber noeh eine zusatzliche Dimension: Unter­ nehmensbewertungen sind die Ausgangsbasis fUr vielleicht seltene. aber weitreichende Entscheidungen, deren Konsequenzen keineswegs nur den Bewertenden betreffen miissen.

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ISBN13:9783409390057
Taal:Duits
Bindwijze:paperback
Aantal pagina's:216
Uitgever:Gabler Verlag
Druk:3

Inhoudsopgave

Problemstellung.- Erstes Kapitel Komplexitätsreduktion als Problem der Unternehmensbewertungstheorie.- A. Unternehmensbewertungsaufgaben, entscheidungstheoretischer Bewertungskalkül, Vereinfachungszwang.- B. Optimale Komplexitätsreduktion, Fehler dritter Art und die Bedeutung von Deutungsmustern.- C. Gang der Untersuchung.- Zweites Kapitel Modelle zur Projektion der Vorteilserwartungen aus dem Unternehmen.- A. Entscheidungstheoretisches Anforderungsprofil für ein Modell zur Entwicklung der Vorteilserwartungen.- B. Die Unmöglichkeit der Gewinnung optimaler Vorteilserwartungen.- 1. Optimierungsversuche mithilfe einer Totalplanung.- 2. Optimierungsversuche mithilfe einer Partialplanung.- a. Koordination der Partialpläne durch hierarchische Planungssysteme.- b. Festlegung von Planungssequenzen.- c. Iterative Abstimmungsmechanismen.- C. Heuristische Bestimmung der Vorteilserwartungen aufgrund von Planungsüberlegungen.- 1. Projektionsmodelle der Literatur.- a. Auswahlkriterien.- b. Die Zahlungsstromprojektion aufgrund expliziter Unternehmensplanung mithilfe eines Zustandsbaums: Das Metamodell.- c. Computergestützte Simulationsverfahren zur Vereinfachung der Datenaggregation.- ?. Die Simulation von Barwertverteilungen aufgrund von alternativen Trendfunktionen und Parameterkonstellationen.- ?. Die Simulation von Barwertverteilungen aufgrund von stochastifizierten Funktionalgleichungen.- d. Freie Schätz- und Iterationsverfahren.- ?. Die Schätzung einer mehrwertigen periodendurchschnittlichen Ausschüttung.- ?. Die kennzahlenorientierte Entwicklung eines mehrperiodigen Plan-Gewinns.- 2. Beurteilung der Projektionsmodelle.- a. Modellstrukturen und entscheidungstheoretisches Anforderungsprofil.- b. Modellstrukturen und Kommunikationsmöglichkeit.- Drittes Kapitel Generelle Informations- und Planungsprobleme verschiedener Bewerter.- A. Probleme potentieller Verkäufer.- B. Probleme potentieller Käufer.- C. Probleme potentieller Gutachter.- Viertes Kapitel Konzepte der strategischen Planung als Basis der empirischen Auffüllung eines dem Anforderungsprofil entsprechenden Modells.- A. Definitions- und Präzisionsprobleme bei Umweltzuständen und Zustandsfolgen.- 1. Problemhintergrund.- 2. Konzepte der strategischen Planung zur inhaltlichen Präzisierung von Umweltzuständen und Zustandsfolgen.- a. Begriff und Funktion der strategischen Planung.- b. Voraussetzungen der Präzisierung der Umweltfaktoren.- ?. Lageanalyse und Trägheitsprojektion.- ?. Problemsicht und Lückenanalyse.- ?. Zielartikulation und Erfolg-Risiko-Kurve.- ?. Schlußfolgerungen.- c. Probleme verschiedener Anwender.- B. Definitions- und Präzisionsprobleme bei Strategien.- 1. Problemhintergrund.- 2. Konzepte der strategischen Planung zur inhaltlichen Präzisierung der Strategien.- a. Die Zerlegung des Unternehmens in strategische Geschäftseinheiten.- b. Die Ermittlung von Ist-Portfolios.- c. Situationsabhängige Normstrategien zur Überwindung von Ist-Portfolios.- d. Die Vorgabe von Ziel-Portfolios.- C. Probleme der Projektion der Nettoentnahmen: Der entscheidende Sprung von qualitativen zu quantitativen Überlegungen.- 1. Das Lebenszykluskonzept als Planungsgrundlage.- a. Funktionen des Lebenszyklus im Rahmen der strategischen Planung.- b. Abgrenzung des Lebenszyklus.- c. Statistische Untersuchungen von Produktlebenszyklen.- d. Theoretische Begründungen für den Produktlebenszyklus.- e. Probleme der Phasenidentifikation und der Extrapolation des Produktlebenszyklus.- f. Schlußfolgerungen.- 2. Die Erfahrungskurve als Planungsgrundlage.- a. Funktionen der Erfahrungskurve im Rahmen der strategischen Planung.- b. Aussage der Erfahrungskurve und Ermittlungsprobleme.- c. Statistische Untersuchungen von Erfahrungskurven.- d. Möglichkeiten der Planung mit Erfahrungskurven.- e. Vorteile und Gültigkeitsbereiche der Erfahrungskurve.- Fünftes Kapitel Ein Vorschlag zur Verbindung von Planung und Prognose.- A. Der heuristische Wert der Konzepte der strategischen Planung.- 1. Vorteile.- a. Die Desaggregation des Planungs- und Prognoseproblems.- b. Der Zwang zur Konkurrenzanalyse.- c. Die Legitimation langfristiger Überlegungen.- d. Die erwartete Verbreitung der dargestellten Konzepte der strategischen Planung in der Praxis.- 2. Nachteile.- a. Planung ohne Unterbau: Die Diskrepanz zwischen qualitativen und quantitativen Überlegungen.- b. Das nicht explizierte Konkurrenzverhalten.- c. Die ungenügende Berücksichtigung der Ungewißheit.- B. Verfahrensregeln für eine Unternehmensbewertung unter Berücksichtigung wesentlicher Konzepte der strategischen Planung.- 1. Der Vorschlag.- 2. Offene Probleme.- Sechstes Kapitel Probleme der Bewertung der Vorteilserwartungen.- A. Die Korrespondenz von Bewertungsgenauigkeit und Planungs- und Prognosemöglichkeiten.- B. Bewertungsvorbereitung durch Rückgriff auf Preise äquivalenter Vorteilserwartungen aus anderen Unternehmen.- 1. Probleme der Transparenz des Unternehmensmarktes.- 2. Probleme der Maßgeblichkeit der Marktbewertungen.- C. Probleme der Ertragswertmethode bei unsicheren Erwartungen.- 1. Komplexitätsreduktion mithilfe des Kalkulationszinsfußes.- 2. Besondere Probleme bei der Ermittlung des relevanten Kalkulationszinsfußes.- a. Das Problem der Bestimmung des unsicherheitsäquivalenten Zinsfußes.- b. Sicherheitsäquivalente contra risikoangepaßte Zinsfüße.- c. Möglichkeiten der Objektivierung des risikoangepaßten Kalkulationszinsfußes durch den Rückgriff auf Markterwartungen.- 3. Zusammenfassung.- D. Bewertung bei unexakter Information.- 1. Die Verringerung der Informationsanforderung.- 2. Entscheidungsmodelle mit unexakter Wahrscheinlichkeitsinformation.- a. Einstufige Entscheidungen.- ?. Grundmodell, linear partielle Wahrscheinlichkeitsinformation und erweitertes Bernoulli-Kriterium.- ?. Anwendungsbeispiel.- b. Mehrstufige Entscheidungen.- 3. Die simultane Festlegung von optimaler Geschäftspolitik und Grenzpreis.- a. Bewertungsgrundlagen.- b. Die erwarteten Zahlungen aus dem Unternehmen.- c. Der Unternehmenswert für einen risikoneutralen Bewerter bei unexakter Wahrscheinlichkeitsinformation.- d. Sensitivitätsanalyse des Unternehmenswertes.- e. Die Implikationen der Extremalverteilungen und des erweiterten Bernoulli-Kriteriums.- 4. Die Vor- und Nachteile des Bewertungsverfahrens bei linear partieller Wahrscheinlichkeitsinformation.- a. Bandbreiten- versus Punktschätzungen.- ?. Subjektive oder objektive Wahrscheinlichkeiten.- ?. Der „Preis“ der Bandbreitenschätzung.- b. Die Gefahr zu früher Entscheidungen.- Thesenförmige Zusammenfassung.- Urteile.- Stichwortverzeichnis.
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