Totales Cash-flow-System und Finanzflußverfahren

Rechnergestützte Aktionsmodelle für die Praxis Zur Planung, Überwachung und Analyse von Ertragskraft, Finanzpotenz und Bilanzpolitik

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Paperback, 134 blz. | Duits
Gabler Verlag | 0e druk, 1974
ISBN13: 9783409370325
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Gabler Verlag 0e druk, 1974 9783409370325
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Samenvatting

Die Anregungen zu dieser Arbeit erhielt ich aus uber 30jahriger Tatigkeit als Priifer, Gutachter und Berater auf wirtschaftlichem Gebiet. Nach einigen Praxisjahren gab mein verehrter Lehrer, Herr Professor Dr. Dr. h. c. multo Erich Kosiol, mir als Lehr­ stuhlassistent an der Freien Universitat Berlin Gelegenheit zu intensiver Beschaftigung mit betriebswirtschaftlichen Fragen, insbesondere mit der exakten Gedankenfuhrung der pagatorischen Bilanztheorie. Dieses zahlungsorientierte Denkgebaude befruchtete nicht nur die spatere praktische Arbeit, sondern bildete auch das theoretische Funda­ ment der AktionsmodeUe. Die Anforderungen der Praxis losten aber auch gewisse Vorbehalte aus: Die relativ junge Betriebswirtschaftslehre hat sich explosionsartig ent­ wickelt, Neuland entdeckt und erforscht, immer spezieUere Gebiete durchleuchtet, dar­ uber aber die Zusammenschau offenbar vernachlassigt. Das konventionelle Rechnungs­ wesen ist unhandlich fur Planungszwecke und unergiebig fur finanzieUe Oberlegungen und andere wichtige Aufgaben, wie Kooperation, Unternehmensbewertung und Auf­ zeigen oder gar gezielte Durchfiihrung von strukturandernden Vorgangen. Hier fehl­ ten lange Zeit geeignete Ansatze aus ganzheitlicher, ablauforientierter Sicht, die dem unternehmerischen Denken in Zusammenhangen entsprechen, einer Betrachtungsweise, die auch zur wirksamen Nutzung von EDV-Anlagen notwendig ist, wenn deren Ein­ satz nicht auf die Bearbeitung von betrieblichen Teilbereichen beschrankt bleiben solI. Der Umfang der Forschungsarbeit und die Entwick1ung von EDV-Programmen fur ein grundsatzlich neues Projekt haben aUe Mitwirkenden ungewohnlich belastet. Herzlich gedankt sei den treuen Mitarbeitern fur ihren Einsatz, vielen fachlich Ver­ bundenen fUr Rat und produktive Kritik sowie aufgesch10ssenen Auftraggebern fur Anregungen und Unterstiitzung. Versagt blieb leider meinem 1970 so plotzIich ver­ storbenen MitgeseUschafter, Herrn Wirtschaftsprufer Dipl. -Kfm. H. -J.

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ISBN13:9783409370325
Taal:Duits
Bindwijze:paperback
Aantal pagina's:134
Uitgever:Gabler Verlag
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Inhoudsopgave

1. Grundlagen.- 11. Entwicklung und Grundzüge der Verfahren.- 12. Bemerkungen zu verwandten Verfahren.- Bauersche Bewegungsbilanz.- Kapitalflußrechnung nach Busse von Cölbe - Cash-flow Kennzahlen.- Net Working Capital und Net.- Cash Fund.- v. Wysockis Matr.- 13. Die Finanzbuchhaltung als doppischer Regelkreis.- Bilanz und GuV-Rechnung als Subsysteme.- Gruppierung der Buchungen.- Rechnungstechnische Posten.- Finanzwirksame Einnahmen und Ausgaben.- Finanzwirksame Erträge und Aufwendungen.- Einnahmen und Ausgaben.- Einzahlungen und Auszahlungen.- Grundsätze für die Verbuchung von Geschäftsfällen.- 2. Das Finanzflußverfahren.- 21. Aufbau der Finanzflußtabelle.- Die horizontalen betrieblichen Bereiche.- Aufrechnung zu Einnahmen = Ausgaben.- Zum vertikalen Verlauf der Finanzierung.- Aussagen der Abstimmsummen.- 22. Systematik der Finanzflußtabelle.- Sonderbereich für Geldkonten.- Bereichsweise Aufrechnung von finanzunwirksamen Bewegungen.- Ausschaltung der rechnungstechnischen Posten.- Keine Inventur erforderlich.- Ablauforientierte Bereichsbildung.- Zur Einordnung der Ausgangsdaten.- 23. Zur Auswertung bei externer Analyse.- Finanzierung aus betrieblicher Tätigkeit oder aus der Bilanz?.- Typischer oder anomaler Finanzablauf?.- Detailauswertung, Zeitvergleich, Branchenvergleich, zwischenbetrieblicher Vergleich.- Betrachtungen zur Liquidität.- 24. Einsatz für Finanzplanung und Finanzanalyse.- Einrichtung manueller Finanzplanung.- Vergleichszahlen aus der Vergangenheit.- Tiefere Gliederung und Unterkreise.- Länge der Planperioden.- Soll-Ist-Vergleich auf analoger Basis.- Nur Geldkonten müssen verbucht sein.- Zusätzliche Kreditzusagen für Stoßbedarf.- 25. Zusammenfassung.- 3. Das TCF-Aktionsmodell - Zusammenhänge, Begriffe und Wirkungsweise.- 31. Zusammenhänge des Buchungsstoffes.- Zum Schaubild (Anlage 2).- Einnahme- und Ausgabeüberschuß als finanzwirtschaftlicher Saldo.- Beitrag zur Finanzierung in der Bilanz.- Wirkung auf den rechnungstechnischen Sollraum der GuV-Rechnung.- 32. Die Eliminierung der rechnungstechnischen Posten.- Die manuelle Zerlegung des Buchungsstoffes.- Zeilenausgleich bei gemischten Positionen.- Zu den einzelnen Verrechnungsbuchungen.- Einnahme- oder Ausgabeüberschuß als Ergebnis.- Umgliederung der zerlegten Posten zu aussagefähigen Übersichten.- 33. Die rechnungstechnischen Posten als bilanzpolitisches Instrument.- Interessenkonflikte im Abgrenzungs-Sollraum der GuV-Rechnung.- Zeitlicher Ablauf und Möglichkeiten der Gestaltung der Bilanzierung.- Zur Reihenfolge von Bilanzierungshilfen.- Erkennbare Bilanzierungshilfen.- Die Problematik der ausgewiesenen Eigenkapitalerhöhung.- 34. Begriffe und Gliederung des Zahlenmaterials.- Einnahme- und Ausgabeüberschuß.- 80% langfristige Finanzierung in der Bilanz als Periodenziel.- 50% Erwirtschaftete Finanzpotenz ausreichend.- Uber die Stichtagsliquidität.- Abgrenzungsspielraum und Bilanzpolitik.- Der Finanzwirtschaftliche Erfolg als Meßzahl des bilanziellen Operationsfeldes.- Über Umsatzkostenverfahren (USA) und Gesamtkostenverfahren (BRD).- Einsatz- und Finanzierungsraten als Produktivitätskennzahlen.- Kein „Kennzahlendickicht“.- 35. Zur Wirkung falscher Klassifizierung und Änderung von Wertansätzen im Aktionsmodell.- Falsche Klassifizierung verändert Kennzahlen.- Erkennbar an Fehlermeldungen.- Wie wirken Zahlungen aus Rückstellungen?.- Verstöße und Irrtümer in Abschlüssen.- Andere Wertansätze bei Vorräten.- Wieweit sind Bilanzierungshilfen vertretbar?.- 36. Über die Bereinigung von außergewöhnlichen Einflüssen.- Fragwürdige Unterscheidung zwischen ordentlichen und außergewöhnlichen Vorgängen.- Generell als außerordentlich behandelte Posten.- Errechnung der Änderung von Ergebnis und Finanzierung.- Diametrale Wirkungen auf Finanzbedarf und Ergebnis nach dem Beispiel der Volkswagenwerk AG.- 4. Das Aktionsmodell im innerbetrieblichen Einsatz.- 41. Laufende Überwachung und vorbereitende Abschlußgestaltung.- Auswertung von Zwischenabschlüssen.- Die Problematik des letzten Buchungsmonats.- Beliebige Gliederung nach Werken, Produktgruppen u. ä..- Auswertung der Finanzvorgänge am fünften Arbeitstag.- Hilfsaufzeichnungen über Bestellvolumen und Auftragsbestand.- Schneller Aufbau von Finanzplanung und Finanzkontrolle.- Bedingte Aussage über Ertragskraft auch ohne laufende Vorratserfassung.- Gleitender Zwölf-Monats-Rhythmus beseitigt Verwerfungen.- Überwachung von Beteiligungsgesellschaften.- Vorausschauende Abschlußgestaltung.- 42. Planungskoordination und Simulation.- Veränderung sämtlicher Positionen zulässig.- Wirkung auf Finanzbedarf, Ergebnis und Ertragsteuern.- Vorgehen bei Planungskoordination (geschlossene, offene und fehlende Planungsrechnung).- Schwachstellen der Planvorgabe sichtbar.- Schwerpunkte für Überwachung.- Simulationen als vorbereitete Entscheidungshilfen.- 43. Simulationen als Entscheidungshilfen.- Kurze Laufzeiten der Programme.- Antwort auf beliebig komplexe Fragen.- Aussagen vor konkreten Entscheidungen (Investitionen, andere Konditionen u. ä.).- Herausarbeiten lohnender Rationalisierungsmaßnahmen.- Ursache-Wirkung-Beziehung als Rangfolge für Maßnahmen.- Von Submodellen zum Gesamtmodell.- Preispolitische Folgerungen.- Eingabe auf geänderte Daten beschränkt.- Unternehmerisches Denken in Alternativen und Kombinationen.- 44. Möglichkeiten zur Gestaltung der innerbetrieblichen Rechnung.- Aktionsmodell unabhängig von Art des Rechnungswesens.- Voraussetzungen für Anpassungen.- Mengenrechnung als Grundlage.- Erzeugnisbezogene finanzwirksame Bruttospanne.- Relative und absolute Deckungsmargen.- Entscheidungsgrundlage für strukturändernde Maßnahmen.- Vollkostenkalkulation im Aktionsmodell.- Zusammenhang von finanzwirksamer und kalkulatorischer Rechnung.- Vorsorge für generelle Risiken aus Finanzwirtschaftlichem Erfolg.- 5. Ergebnisse aus dem praktischen Einsatz des TCF-Aktionsmodells.- 51. Analyse der Abschlüsse der Volkswagenwerk AG 1967 bis 1972.- 52. Analyse der Abschlüsse der Siemens AG 1967/68 bis 1971/72.- 53. Analyse der Abschlüsse der AEG-Telefunken AG 1968 bis 1972.- 54. Zu strukturellen Unterschieden zwischen den drei Gesellschaften.- 55. Simulationen zu den drei Analysen.- Preisveränderungen auf Eingangs- und Ausgangsseite/ergebnis- und finanzwirksame Bilanzhilfen (SIM 010 und 011).- Einfluß von Geldwertverfall, Änderung der Erzeugnisbewertung und Ertragsteuerbelastung auf kompensatorische Ausgangspreiserhöhung (SIM 012 bis 014).- 6. Die Abwicklung des rechnergestützten Verfahrens.- Zu den Unterschieden bei den Programmpaketen 1 bis.- Dokumentation (System- und Anwendungshandbuch, Arbeitsvorbereitungs-/Operatorhandbuch).- Rechenzeiten auf Großanlagen.- 7. Die Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis.- Produktions-, Handels- und Dienstleistungsbetriebe.- Kredit-institute.- Beratende Berufe und auf wirtschaftlichem Gebiet tätige Institute.- Behörden und Verbände.- Forschung und Lehre.- Sonstige Interessenten.- 8. Zusammenfassung und Ausblick.
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